Aufgedeckt: „MERKEL bestimmt”, was gesendet werden darf

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Fragestunde an Angela Merkel. Der Moderator zeigt aus Versehen einen Zettel. Angeblich zufällig ausgewählte Zuschauer? Watergate.TV erinnert: Ein ZDF-Redakteur gab schon lange zu: „Frau Merkel bestimmt, was wir senden dürfen.“

Diese Enthüllung ist zwar schon 1,5 Jahre alt. Vermutet hatten es viele. Es passiert jedoch selten, dass ein Eingeweihter und direkter Zeuge sich dazu meldet. Er hat angekündigt, was uns in diesem Wahlkampf überdeutlich vor Augen getreten ist.

Zunächst hatte Watergate.TV bereits darüber berichtet, wie ein Pfleger die Kanzlerin während eines Auftritt ins Schwitzen brachte. Damit dies nicht zu häufig passiert, sind offensichtlich Vorkehrungen getroffen worden.

Merkel-Auftritt am Donnerstag

Der jüngste Auftritt hatte es in dieser Hinsicht in sich. Die Zuschauer beklagten sich über „schleppende Asylverfahren“, über den „Alltagsrassismus“ und lobten in einem Zug die Kanzlerin. Diese Zuschauer waren allerdings, wie Fotos dokumentieren, wohl eher ausgesucht. „Ein Afghane, ein Syrer und ein Deutsch-Türke“ (vgl. https://www.mmnews.de/politik/29418-zdf-klartext-klare-manipulation-mit-merkels-ausgesuchten-gaesten).

Die Aufmerksamkeit im Netz war entsprechend groß – ausgesuchte Zuschauer, ausgesuchte Fragen, ausgesuchtes Lob? Das passt zum Bild des Kuschelwahlkampfes. Das passt zumindest dem ersten Eindruck nach zu dem, was auch die fragenden Journalisten beim großen TV-Duell mit Martin Schulz vorbrachten. Leise Kritik hier und da, insgesamt aber wohliges Einvernehmen.

Ehemaliger ZDF-Redakteur: Merkel macht Programm

Nun könnte das eine Randerscheinung sein. Es passt aber in ein vollständiges System. ZDF und Co. senden auf Kosten von Gebührenzahlern. Staatsfernsehen, inzwischen faktisch per Zwangssteuer finanziert. Denn jeder muss zahlen. Das Fernsehen garantiert eine gewisse Öffentlichkeit für die politischen Herrschaften. Die politischen Herrschaften garantieren Einnahmen und eine Teilhabe an der medialen Macht. Verschwörungstheorie?

Der frühere ZDF-Redakteur Wolfgang Herles hat in einem Beitrag des Deutschlandradios schon vor gut 1,5 Jahren darauf verwiesen, es würde teils „schriftliche Anweisungen seitens der Regierungsparteien“ geben, damals bezogen auf die Fragen in der Flüchtlingskrise (vgl. http://exil-presse.de/2016/02/01/zdf-redakteur-packt-aus-wir-duerfen-nur-senden-was-frau-merkel-erlaubt-7/).

Der Mann war immerhin Redaktionsleiter der kulturell geprägten Sendung „Aspekte“, also kein Krawallmacher. Wolfgang Herles war zudem beim Report München, auch in den Redaktionen der Tagesschau. Das wörtliche Zitat halten wir für vielsagens: „Frau Merkel bestimmt, was wir senden dürfen.“ (http://exil-presse.de/2016/02/01/zdf-redakteur-packt-aus-wir-duerfen-nur-senden-was-frau-merkel-erlaubt-7/).

So wundert es nicht, dass und wenn das Staatsfernsehen auch die Zuschauer scheinbar neutral zusammensetzt. Das Netz wundert und lacht sich. Wir wissen: Das Ganze hat System.

“Lügenpresse” wäre hier vielleicht das falsche Wort. Dass die Staatsmedien sich allerdings derart vor den Karren spannen lassen, verhindert offensichtlich jedoch eine halbwegs informative Berichterstattung. Wir freuen uns auch aus diesem Grund stets, dass Sie Watergate.TV lesen.

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