UNFASSBARER GIFTSKANDAL: Schreibt MONSANTO das Glyphosat-Gutachten des „Bundesinstituts“ selbst?

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Das „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (BfR) – beteiligt an einem unfassbaren Giftskandal? Eine Studie des Instituts stützt sich direkt auf die Texte des Herstellers Monsanto. Krebs und Erbgutschädigungen gibt es laut Monsanto nicht. Und das deutsche Institut schreibt die „Meinung“ einfach ab.

„Irrelevante“ Gefahren? Monsantos Meinung soll unsere Meinung sein…

Wir hatten bereits berichtet: Die EU möchte Glyphosat zulassen – für weitere 10 Jahre (http://www.watergate.tv/2017/08/04/enthuellt-millionen-protest-gegen-glyphosat-merkel-muss-jetzt-nein-sagen/). Die einzelnen Landesregierungen wiederum sollten dem zustimmen.

Schon vor Wochen hat dann die Landesärztekammer Baden-Württemberg sich öffentlich dahingehend geäußert, dass Glyphosat doch bedenklicher sein kann, als es die EU vorgegeben hat.

Bis dahin hat die EU noch nicht wahrnehmbar in der Öffentlichkeit darauf reagiert. Wie auch auf die anderen Veröffentlichungen noch nicht. So hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die selbst der Weltgesundheitsorganisation WHO angehört, eine Studie angefertigt, bei der uns schwarz vor Augen werden dürfte:

Glyphosat sei in höchstem Maße verantwortlich für die Entstehung von Krebs“ (http://www.watergate.tv/2017/06/27/skandal-um-glyphosat-und-die-eu-kommission/). Seltsam, dass das in Deutschland nicht so gesehen wurde.

Wir schrieben, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) dies nicht „bestätigen konnte“. Es sehe, so berichteten wir, keinen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs. Das deutsche Institut wiederum hat seine Untersuchung anders durchgeführt als die WHO bzw. ihre Organisation. Denn die hatte in ihrer Unterorganisation darauf bestanden, dass keine „beim Hersteller Beschäftigten“ an der Studie teilnehmen durften. „Das handhabt die deutsche Regierung ganz anders“ (vgl. http://www.watergate.tv/2017/06/27/skandal-um-glyphosat-und-die-eu-kommission/).

Schon vor Monaten wurde klar, dass die Lobbyorganisationen der Industrie auch auf europäischer Bühne Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse genommen hatten. So gab Monsanto seinen „Kommentar“ an die Echa ab, die Europäische Chemikalienagentur.

Jetzt schreibt Monsanto die Texte sogar indirekt selbst

Wie weit die Einflussnahme geht, konnten wir uns allerdings kaum vorstellen. Jetzt stellte das deutsche Institut wie oben beschrieben fest, dass es keine Krebs erregenden und Erbgut Beschädigungen verursachenden Zusammenhänge mit Glyphosat geben würde. Vielmehr sei das sogar irrelevant.

Peinlich, dass „diese und andere Textpassagen wortwörtlich von der BfR übernommen“ worden sind (http://www.watergate.tv/2017/06/27/skandal-um-glyphosat-und-die-eu-kommission/). Dabei ist genau dieses Institut für die Beurteilung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium verantwortlich.

Das Landwirtschaftsministerium wiederum hat die Untersuchungsergebnisse des BfR, also von Monsanto, wie es sich jetzt darstellt, an die EU weitergeleitet.

Die EU-Kommission hat ihre Genehmigung demnach direkt aus den deutschen Untersuchungen abgeleitet, die wiederum originale Monsanto-Texte gewesen sind.

Unfassbar schlechte Entschuldigung

Das BfR indes, das am Ende ´die weitere Zulassung von Glyphosat verantworten wird, möglicherweise Krebsschäden oder die Beschädigung von Erbgut, ist sich keiner Schuld bewusst. Oder gibt das einfach nicht zu.

„(..) sowohl die gesetzlichen Studien (…) als auch alle weiteren relevanten und verfügbren Studien sorgfältig und detailliert in eigener Verantwortung geprüft und bewertet“ (Hervorhebung d. Red., Zitat aus http://www.fr.de/wirtschaft/glyphosat-die-gefaehrlichkeit-bestimmt-monsanto-a-1352814).

Fazit: Dass die Studien von Monsanto und die Risikoeinschätzung der Bundesrepublik Deutschland in wichtigen Passagen IDENTISCH sind, ist ein unfassbarer Skandal. Es geht um den Verdacht auf schwerste gesundheitliche Beeinträchtigungen. Die EU lässt sich davon bei ihrer Genehmigung nicht beeindrucken. Der Lobby-Kreislauf funktioniert. Zu unseren Lasten.

 

 

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