+++ Wut nach G-20 Gipfel +++

Auf Facebook liken

Watergate Redaktion 20.9.2017

Vollmundig hatte Bundeskanzlerin Merkel nach den G20-Krawallen versprochen, dass „niemand der Betroffenen auf seinem Schaden sitzenbleiben wird“. Viele durch die G-20 Krawalle verursachten Schäden sind zwar beseitigt worden, trotzdem beklagen viele Ladenbesitzer die Umsetzung der Entschädigung. Sie bezeichnen Merkel und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz als „Zechpreller“.

Die Barrikaden sind beseitigt worden, zerbrochene Fensterscheiben repariert. Doch das Vertrauen der Hamburger hat gelitten. War doch die Polizei nicht in der Lage, die Bürger der Stadt und Anwohner des Schanzenviertel vor den Krawallmachern zu schützen. Und die Entschädigungen, die den Betroffenen zugesagt wurden, lassen auf sich warten. Rund 60 Gewerbetreibende aus dem Schanzen- und angrenzenden Vierteln haben sich jetzt zu einem Bündnis vereinigt.

Sie fühlen sich im Stich gelassen und von der Politik veralbert. Polizei und Feuerwehr hätten auf Hilferufe beim G-20 Gipfel nicht reagiert. Die Bürger und Ladenbesitzer mussten sich selbst gegen die Krawallmacher verteidigten. Die Hilfe, die ihnen vom Staat versprochen wurde, ist bis heute nicht angekommen.

So wurden den Betroffenen zwar zerbrochene Glasscheiben ersetzt. Doch die Kosten für Verdienstausfälle, ausbleibende Touristen und abgesagte Konzerte hatte ihnen bislang niemand ersetzen. Die Verdienstausfälle belaufen sich im Juli auf rund 20 %, sagen Laden- und Restaurantbesitzer. Dabei sei dies der umsatzstärkste Monat im Jahr. Die Gesamtausfälle belaufen sich nach Berechnungen des Bündnisses auf rund 340.000 Euro. Eine lächerliche Summe im Vergleich zum 40-Millionen Euro-Hilfsfonds, befinden die Betroffenen.

Auf Facebook liken