+++ Russland will Bio-Exporteur Nr. 1 werden +++

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Watergate Redaktion 22.9.2017

Russland will der führende Exporteur für Bio-Lebensmittel werden, während die EU weiter an genmanipulierten und mit Glyphosat behandelten Lebensmitteln festhält. Erst vergangene Woche hatte der Europäische Gerichtshof EuGH Italien untersagt, den Anbau von in der EU zugelassenen GMO Pflanzen zu verbieten. Russland hat indes den Export von Bio-Lebensmitteln weiter erhöht.

Der Marktanteil von Bio-Lebensmitteln wie Buchweizen, Hirse, Leinsamen oder Wildpflanzen wie ePilze und Kräuter ist seit 2015 stark angestiegen. Die russischen Verbraucher kaufen jährlich Bio-Lebensmittel im Wert von rund 12 Millionen US-Dollar. Russland exportiert auch Bio-Weizen in die EU. Schon 2015 hatte Russlands Präsident Putin angekündigt, sein Land zum größten Anbieter ökologisch sauberer, hochwertiger und gesunder Lebensmittel zu machen.

Bislang gibt es noch ein Haupthindernis für Russland, die Ausfuhr von Bio-Lebensmitteln in die EU zu erhöhen. Russland braucht noch die entsprechende EU-Zertifizierung, um die EU-Lebensmittelvorschriften einzuhalten. Erst dann können die EU-Einfuhrkontingente für russische Bio-Produkte erhöht werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde noch nicht verabschiedet. Die Situation wurde aber insofern verbessert, als Russland einen nationalen Standard für Bio-Produkte eingeführt hat.

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