+++ AfD: Merkel kann sich warm anziehen +++

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Watergate Redaktion 25.9.2017

Die AfD zieht zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag ein. Sie ist mit 12,6 % drittstärkste Partei geworden. AfD Spitzenkandidat Alexander Gauland sagte am Sonntag Abend, „die Bundesregierung könne sich warm anziehen“.  „Wir werden sie jagen, Frau Merkel oder wen auch immer und wir werden uns unser Volk und unser Land zurückholen“.

Rund eine Million Wähler von der CDU haben AfD gewählt, eine halbe Million von der SPD und 400.000 von den Linken. Die traditionellen Parteien kritisierten die AfD am Abend: Rassisten und Rechtsextreme zögen nun ins Parlament ein. AfD Co-Parteichef Jörg Meuthen konterte: „Wir sind da, wo die CDU früher stand. Das haben mehr als sechs Millionen im Land verstanden. Die Vorwürfe seien eine Beleidigung für die Wähler“.

Die AfD weckt Hoffnungen und Ängste. Ihren Triumph verdankt sie vor allem ihrer konsequenten Opposition zur Flüchtlingspolitik der großen Koalition, die die Flüchtlingspolitik aller bisher im Bundestag vertreten hat. CDU-Kanzleramtschef Altmaier sagte: Besser nicht wählen, als AfD wählen. SPD Außenminister Gabriel warnte: „Sollte die AfD in den Bundestag einziehen, werden zum ersten Mal seit siebzig Jahren Nazis im Reichstag sprechen“.

Die AfD wurde aber nicht nur wegen der Flüchtlingspolitik Merkels gewählt. Die AfD rüttelt an vermeintlichen Gewissheiten und betritt politische Räume, die andere Parteien nicht besetzen. So auch die Kritik an EU und Eurozone.

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