+++ 100 MILLIARDEN Euro weg? Das nächste Brexit-Problem +++

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Watergate Redaktion 26.9.2017

Großbritanniens Premierministerin May will eine zweijährige Übergangszeit nach dem Brexit. Sie fordert mehr Zeit für die Realisierung des EU-Austritts Großbritanniens. Dies sagte sie bei ihrer Grundsatzrede in Florenz. Ihren Andeutungen zufolge besteht die Möglichkeit, dass Großbritannien während dieser Übergangszeit mehr Beiträge in den EU-Haushalt zahlen könnte. May sagte, dass kein EU-Mitgliedsstaat wegen des Brexits mehr in den EU-Haushalt zahlen müsse. Großbritannien werde seine Verpflichtungen einhalten.

Experten gehen davon aus, dass London der EU bis zu 100 Milliarden Euro schuldet. Großbritannien werde aber auch nach dem Austritt ein starker Partner der EU bleiben, so May. Sie befürwortete kreative Lösungen für künftige Handelsbeziehungen. Großbritannien wolle zwar eng mit der EU zusammenarbeiten, aber nicht mehr Teil davon sein.

In Bezug auf EU-Bürger in Großbritannien ging May auf Brüssel zu. EU-Ausländer sollen sich auch während der Brexit-Übergangsphase in Großbritannien niederlassen können. Doch mit bürokratischen Veränderungen: EU-Bürger müssten sich dann registrieren. Am Montag begann die vierte Brexit Verhandlungsrunde. Bislang waren die Verhandlungen schleppend verlaufen. Es wird befürchtet, dass der Brexit unabsehbare Folgen für die britische Wirtschaft und andere Bereiche haben könnte, sollten sich Brüssel und London bis März 2019 nicht einigen können.

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