+++ CSU: Neue Spielchen von Seehofer und zu Guttenberg mit Merkel – das Aus? +++

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Watergate Redaktion 27.9.2017

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) meldet sich nach der Wahl zurück. Die CSU kämpft noch mit dem schlechten Wahlergebnis, Horst Seehofer wackelt, doch Guttenberg schießt sich schnell auf die Kanzlerin ein. Was Guttenberg nach der historischen Wahlschlappe der CSU zu sagen hat, dürfte die Partei interessieren. Ohnehin gilt von Guttenberg als Adjutant von Seehofer, der das Comeback in der politischen Öffentlichkeit erst ermöglicht hat. Dementsprechend kann es sein, dass Seehofer aktuell in Äußerungen von Guttenberg quasi von sich selbst ablenken möchte. Denn er steht massiv in der Kritik, nachdem er die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU zunächst in Frage stellte und nun doch nicht aufkündigt.

Die unterstützenden Worte für die Kanzlerin durch von Guttenberg sind verflogen. Die Union habe dramatisch viele Wähler verloren, so Guttenberg. Gerüchte in CSU und CDU machten die Runde, dass nun die letzten Jahre der Kanzlerin sein werden. Nicht nur Merkels Politik, sondern auch das Verhalten der konservativen Parteien in den vergangenen Jahren sei für das Wahldebakel verantwortlich.

Die Jamaika Koalition sei eine intellektuelle Herausforderung. Merkel werde nicht nur gegenüber Grünen und FDP Zugeständnisse machen müssen, sondern auch gegenüber der CDU. Guttenberg sei sich aber sicher, dass die Kanzlerin die Jamaika Koalition zustande bringe. Sie sei eine Meisterin der Kompromisse.

Eine Meisterin der faulen Kompromisse und einer Fähnchen-im-Wind-Haltung, wenn es darum geht, an der Macht zu bleiben, meint Watergate.TV. Genau darauf setzt Seehofer offensichtlich und schickt seinen Adjutanten von Guttenberg nach vorne.

Innerparteilich wird neben Merkel innerhalb der CSU vor allem Seehofer selbst angegriffen. Der Umsturz bleibt möglich.

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