+++ Geostrategie: Dominiert China die USA? – Hintergründe zur Nordkorea-Krise+++

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Watergate Redaktion 28.9.2017

Die USA verlieren in Asien langsam die Kontrolle. Die Weltherrschaft steht auf dem Spiel. Nun suchen sie das Gespräch mit China. Denn sie fürchten Chinas wirtschaftliche und finanzielle Vorherrschaft. Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger ging jetzt deshalb einen Schritt auf China zu.

Er bezeichnete die Beziehung zwischen den USA und China als die weltweit wichtigste des 21. Jahrhunderts. Er rief die beiden Länder zu Frieden und Fortschritt auf.

An der New Yorker Columbia Universität gab Kissinger bei seiner Rede ein Signal an China: „Die Zusammenarbeit mit China ist wichtig und notwendig. Nur gemeinsam können die USA und China eine neue Form des Wettbewerbs innerhalb einer Weltordnung des Friedens und des menschlichen Fortschritts fördert erschaffen. Ein Konflikt zwischen China und den USA hätte unabsehbar schlimme Folgen für die gesamte Welt, so Kissinger.

Die Amerikaner fürchten Chinas neue Macht zu Recht. Die Neue Seidenstraße, die Zentralasien mit Russland und Europa verbindet, lehrt die Amerikaner das Fürchten. Kissinger schlägt daher vor, die Seidenstraße nun auch zum Pazifik hin zu öffnen. So könnten die Kulturen Eurasiens selbst entscheiden, welche Handelsbeziehungen sie eingehen wollen.

Die Drohgebärden gegenüber Nordkorea sind bloße Warnungen an China. China ist nicht nur auf dem Wege zur wirtschaftsstärksten Handelsmacht, sondern auch zur Währungsmacht. Immer mehr Ländern haben ihren Handel auf den goldgestützten Yuan umgestellt.

Der US-Dollar verliert an Bedeutung. Wollen die USA nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, müssen sie neue Strategien entwickeln. Die Strategie der Hegemonialpolitik und Aggression wird künftig nicht mehr aufgehen. Die USA können sich nur durch partnerschaftliche Beziehungen vor dem Untergang retten.

 

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