+++ CDU-Aufstand in Sachsen und Sachsen-Anhalt? Gegen den Kontrollverlust +++

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Watergate Redaktion 30.9.2017

Das Wort „Kontrollverlust“ wird immer populärer. Ein Buch ,mit dem Titel hat es auf Platz 1 der Beststellerliste geschafft. Nun spricht auch der CDU-Ministerpräsident aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, von „Kontrollverlust“. Er und sein sächsischer Amtskollege Stanislaw Tillich von der CDU wollen einen Politikwechsel innerhalb der Partei, die sie der „Funke Mediengruppe“ mitteilten (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/cdu-ost-regierungschefs-fordern-umdenken-in-ihrer-partei/20399978.html). Auf der anderen Seite allerdings wolle man keine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen, wie sie die CSU offensichtlich wieder fordern möchte.

Die Menschen, um die sich die CDU nun kümmern soll, hätten nicht nur Frust, sondern hätten auch Angst vor einem sozialen Abstieg, heißt es weiter. Die Frage, was mit der EU passiert, treibt die Menschen um – und die Frage danach, wie die europäische Gemeinschaftskonstruktion sowohl die innere wie auch die äußere Sicherheit für ihre Mitgliedsländer schützen und sichern wolle und könne.

Gleichzeitig machte Haseloff noch deutlich, dass er nicht damit rechnete, Angela Merkel würde bei der nächsten Bundestagswahl noch einmal antreten. Diese Aussage passt zu den teils offenen Forderungen innerhalb der Partei. Auch der Druck für Angela Merkel wird größer. Jetzt auch durch zwei der Ost-Ministerpräsidenten.

Entscheidend für den Fortgang wird aus Sicht einiger Beobachter jetzt auch die Wahl in Niedersachsen, bei der die CDU die SPD als führende Regierungspartei ablösen möchte. Das Ergebnis allerdings wird zeigen, wie geschlossen die Partei noch ist.

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