AUFGEDECKT: Großbank bereitet Bargeldabschaffung vor

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Goldman Sachs möchte den Bitcoin. Dies ist ein weiterer Schritt zur Bargeldabschaffung. Der Bitcoin ist eine Kryptowährung, die bislang von den großen Banken nicht akzeptiert wurde. Schon lange stand die Frage im Raum, warum dies so wenigen Volkswirten aufgefallen war. Die Kryptowährung selbst war für eine gewisse Zeit „frei“ in dem Sinn, dass jeder sie schöpfen konnte und die Transaktionen transparent waren.

Dies ist das genaue Gegenteil von dem, was die Geschäftsbanken praktizieren. Die schöpfen Geld durch Kredite (jeder Kredit ist zunächst eine elektronische Gutschrift auf dem Konto und damit neues Geld, das aus dem „Nichts“ kommt). Banken leben geradezu davon, dass sie Geld aus dem Nichts schöpfen.

Der Bitcoin war die Konkurrenz dazu – also nicht im Sinne des Geschäftsmodells der Banken. Watergate.TV hatte schon darüber berichtet, dass die Banken selbst Kryptowährungen erzeugen wollen oder zumindest darüber nachdenken. Jetzt werden die Schritte konkreter. Und damit auch die Bargeldabschaffung.

Technik von Bitcoins für Banken wichtig

Natürlich ist die Technik der Bitcoins für die Banken das Wichtigste. Der Bitcoin ist ihnen gleich, da jede andere Kryptowährung genauso gut funktionieren kann. Ist die elektronische Währung erst einmal etabliert und anerkannt, sind die großen Geschäftsbanken wiederum der Schöpfer des Geldes. Das ist die einfache Wahrheit.

Dahinter verbirgt sich dann der Wunsch, Bargeld endgültig abzuschaffen. Wenn genügend Menschen nur noch elektronisch bezahlen, inklusive Kryptowährungen, ist es umso einfacher, die Bargeld-Wünsche – vor allem in Deutschland ausgeprägt – zu ignorieren. Kryptowährungen sind ein Schritt auf dem Weg zur Bargeldabschaffung – die Wette gilt.

Nun möchte Goldman Sachs ganz offiziell mitmischen. Die Investmentbank hat kundgetan, den Kunden nun einen Zugang zu ermöglichen (vgl. dazu http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/medienbericht-goldman-sachs-prueft-einstieg-in-bitcoins/20406098.html). Das ist natürlich nur der erste Schritt. Aktuell dürfen die Banken nur einen sehr reduzierten Eigenhandel betreiben. Das hat zur Folge, dass sie etwa nicht einfach Bitcoin-Konten führen könnten und selbst damit spekulieren würden.

Doch die Kunden werden daran gewöhnt und auch an die Bank gewöhnt. Wenn Goldman Sachs, das Bankinstitut mit engem Kontakt in die US-Regierung hinein, mit Kontakten und Personal innerhalb der EU, dem Bitcoin die Tür öffnet, dann ist das ein gewaltiges Zeichen dafür, dass es bald schon andere Kryptowährungen geben wird. Bankengesteuert.

Was passiert nach Einführung der Kryptowährungen?

Wenn diese neuen Kryptowährungen erst am Markt sind, dann wird der Bargeldverkehr sehr schnell noch einmal massiv eingeschränkt oder ganz verschwinden. Dann könnten Sie als Kunde vollkommen am Tropf des Geldschöpfers hängen. Den Banken. Dem Schöpfer gehört die Welt.

Gefällt den Schöpfern das jeweilige Verhalten ihrer Kunden nicht, wollen Staaten Währungen umstellen oder einfach neue Steuern abschöpfen, dann geht dies mit elektronischem und künstlichem Geld wortwörtlich auf Knopfdruck. Deshalb ist die Ankündigung von Goldman Sachs wichtiger, als es die Massenmedien nehmen. Denn dort war kaum etwas davon zu lesen.

Der Bitcoin wird seinen Siegeszug vielleicht nicht vollenden können – die Banken jedoch wollen wieder zum Herrscher der Geldwelt aufsteigen (und Herrscher bleiben). Das EINZIGE GELD, das Banken nicht selbst produzieren können, ist Gold. Deshalb ist Goldschutz weiterhin eine Überlebensfrage für viele private Haushalte.

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