+++ Jung-Politiker der CDU fordert Merkel zu Konsequenz auf – „komplette Realitätsverweigerung“ +++

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Watergate Redaktion 8.10.2017

Angela Merkel wird parteiintern immer härter angegangen. Die Junge Union hat auf einem „Deutschlandtag“ letztlich dafür gesorgt, dass die Stimmung noch recht gut geblieben ist. Dennoch gab es extrem kritische Stimmen. Ein JU-Abgeordneter aus Bayern war der Kanzlerin „komplette Realitätsverweigerung“ vor. Die Kanzlerin würde über den Dingen schweben.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemer, hat sich demgegenüber moderater geäußert. Die Kanzlerin sei ein „tolle Kanzlerin“, sie wisse schon genau, was abläuft und die Union „habe verstanden“. Nur: Was hat sie eigentlich verstanden? Die Bevölkerung, so der Jung-Politiker, sei mit einigen Dingen der Unions-Politik nicht einverstanden gewesen. „Wir wollen das ändern. Wir wollen, dass diese Menschen uns beim nächsten Mal wieder wählen.“ (vgl. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ju-vorsitzender-ziemiak-ueber-merkel-und-migration-15235737.html).

Immerhin: Der Vorsitzende erwähnt das Thema „Migration“. Der Deutschlandtag hatte auch dies zum Thema. Seiner Meinung nach benötige der Staat eine deutliche Trennung zwischen Menschen, die wegen politischer Verfolgung kämen, vielleicht wegen eines Krieges das Heimatland verließen und jenen, die aus sonstigen Motiven heraus nach Deutschland flüchten würden. Für diese sei ein Einwanderungsgesetz erforderlich, das den Zuzug natürlich auch begrenze.

Beobachter meinen, dass hier jemand um seine Zukunft innerhalb der Union ringe. Die Kritik des bayrischen Jung-Politikers – „komplette Realitätsverweigerung“ – trifft die Stimmung im Lande wohl besser. Wir werden sehen.

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