+++ Muslimischer Feiertag: De Maizière bringt fast alle gegen sich auf +++

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Watergate Redaktion 14. Oktober 2017

Bundesinnenminister Thomas de Maizière möchte einen muslimischen Feiertag einführen. Kanzlerin Merkel wird sich freuen – geht die allseits vorgeworfene Sozialdemokratisierung der Union doch munter weiter. Seine Idee beruht darauf, in Regionen, in denen Moslems „leben“ oder jedenfalls in hoher Anzahl leben, auch mit einem Feiertag wie dem katholischen Allerheiligen zu würdigen.

Erwartungsgemäß hat der Zentralrat der Muslime der Idee Positives abgewinnen können (vgl. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-feiertage-streit-um-vorschlag-von-thomas-de-maiziere-a-1172895.html#ref=rss) . Ramada und Opferfest seien geeignet dafür.

Die Union scheint den Vorschlag indes abzulehnen. So würde die Integration der muslimisch geprägten „Mitbürger“ nicht deshalb gelingen, dass Feiertage eingeführt werden. Wohlgemerkt: Die Diskussion findet vor dem Hintergrund statt, dass wirtschaftlich geprägte und liberale Kräfte in Deutschland die gesetzlich geschützten Feiertage sogar in Frage stellen.

Es geht bei der Diskussion nicht darum, christliche oder muslimische Feiertage zu verbieten. Es geht darum, den „gesetzlichen Schutz“ nicht auszudehnen – oder eben auszudehnen. Christliche Feiertage sorgen teils dafür, dass das geschäftliche und soziale Leben in Deutschland stillsteht. Muslimische Feiertage würden ggf. ähnliche Rahmenbedingungen schaffen. Der kirchliche Einfluss in Deutschland – unabhängig von den Religionen – würde wieder stärker werden. Genau dies bemängeln Kritiker.

Muslimische Feiertage, die unter gesetzlichen Schutz gestellt würden, dürften die Unruhen in Deutschland eher verstärken, so Kritiker.

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