USA: Steht die Einführung eines goldgestützten Finanzsystems weltweit kurz bevor?

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Es gibt JETZT Anzeichen für den Zusammenbruch des US-Dollar als Weltleitwährung

Gold ist derzeit keine Grundlage mehr für die Papierwährungen wie den Dollar oder etwa Gold. Der Dollar wird von der Zentralbank Fed herausgegeben. Die schöpft das Geld aus Krediten, denn Kredite sind „Geld“ und werden ohne Goldhinterlegung einfach auf den elektronischen Konten verbucht. Deshalb geht der Kredit-Dollar inzwischen seinem Ende entgegen. Die Geldmenge hat sich in den vergangenen Jahren vervierfacht. Die Produktion als  Gegenstück wächst jährlich um durchschnittlich 2 % bis 3 %. Dieses Ungleichgewicht kann nicht mehr allzu lange halten.

Das wiederum bedeutet, dass die Geschäftsbanken als Produzenten des Geldes (mit Krediten) kein Interesse daran haben, eine goldgestützte und damit automatisch knappe Währung zu bekommen. Nur: JETZT häufen sich die Anzeichen dafür, dass  es Gegenkräfte gibt. Die Politik, die teilweise auch nicht mehr an die Rettung des Dollars glaubt. Die Kryptowährungen, die immer stärker werden und das Misstrauen der Bevölkerung widerspiegeln. Und die politische Gegenbewegung, denn auf Watergate.TV erfahren wir immer mehr Zuspruch, wenn wir auf die Schwäche des Geldsystems aufmerksam machen.

Daher erinnern wir hier an die Argumente und Anzeichen, die wir kürzlich bereits benannt haben.

Vieles, so haben wir jüngst geschrieben, deutet darauf hin, dass Vorbereitungen für eine neue, goldgedeckte Weltleitwährung  getroffen werden könnten. Darüber würde niemand offiziell sprechen, denn das würde automatisch das herrschende Geldsystem SOFORT aus den Angeln heben. Das Vertrauen wäre gebrochen. Deshalb sind die kleinen Zeichen so wichtig. Wir erinnern hier daran.

Finanzminister ist froh, dass Gold so sicher ist

Gerade in den USA kam es in jüngerer Zeit zu merkwürdigen Nachrichten im Zusammenhang mit Gold. US-Finanzminister Steven Mnuchin besuchte jüngst wie unter anderem auf Watergate.TV schon berichtet als erster Finanzminister seit 1948 die US-Goldlagerstätte von Fort Knox (vgl.) und twitterte anschließend: „Ich bin froh, dass das Gold sicher ist“.

Das kann ihm herausgerutscht sein. Tatsächlich aber freuen sich die USA inzwischen über ihre Goldbestände, da das Gold in den USA theoretisch einen neuen Dollar oder eine goldgestützte eigene Währung sichern könnte. Der Dollar wird aktuell nicht mehr unstrittig als Weltleitwährung anerkannt.

Vermutung eines anerkannten Crashexperten: Goldpreise werden ansteigen – Investitionen sind jetzt richtig

Der Gold- und Finanzexperte James Rickards sowie der kanadische Milliardär Eric Sprott sind nach ihren jüngsten Äußerungen sogar der Ansicht, dass der Goldpreis bald auf 5.000 bis 10.000 Dollar pro Unze steigen wird (vgl.). Nämlich bei der nächsten Finanzkrise. Sollte der US-Dollar weiter im Wert fallen, käme das dem Gold zugute. Unter anderem deshalb, weil Gold in Dollar gehandelt wird. Auch der Wert von Bitcoins könne dann nach dieser Prognose steigen.

James Rickards arbeitete 35 Jahre an der Wall Street und soll die Bankenkrise, die 2008 durch die Lehman Brothers ausgelöst wurde, vorhergesagt haben. Seither gilt er als „Crash“-Prophet, der Krisen sicher prognostizieren kann. Auch in Deutschland wird der Autor immer häufiger gehört und verlegt eigene, erfolgreiche Bücher. Insofern hat sein Wort Gewicht.

Ein weiterer Beleg..

Der Goldpreis sei auch bei der letzten Bankenkrise seit dem Jahr 2008 drastisch gestiegen, sagte Rickards. Aktien können in solchen Krisen nicht zu Geld gemacht werden, da es kaum Käufer gibt, die mit Geld Unternehmensanteile kaufen wollten, die selbst wiederum nicht krisenresistent seien. Daher ist Gold für solche Krisen aus seiner Sicht das bessere Investment.

Bisher haben die Regierungen und Zentralbanken die jüngsten Krisen mit gedrucktem Geld oder der Verstaatlichung von Banken aufgefangen. Bei der nächsten Krise werde dies nach Ansicht von Rickards nur schwer möglich sein. Wenn aber der Finanzmarkt regelrecht zusammenbricht, dann sucht die Welt eine Krisenwährung. Daher könne der Goldpreis leicht auf 10.000 Dollar pro Unze steigen.

Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Finanzcrashs in naher Zukunft sei sehr hoch, so Rickards. Davon würde der Goldpreis in Dollar als auch in Euro profitieren. Rickards hält Gold für eine gute Absicherung für Finanzkrisen. Dabei ist es zweitrangig, ob Münzen oder Barren gekauft werden. Entscheidend sei, dass baldmöglichst in Gold investiert wird.

China: Goldgestützte Ölgeschäfte

Zeitgleich gibt es weltweit weitere Ereignisse, die mit Gold in Zusammenhang stehen. Das wichtigste Ereignis war die Ankündigung Chinas, Termingeschäfte mit Erdöl ab sofort mit goldgestütztem Yuan zu handeln, was als direkter Angriff auf das Petro-Dollar System anzusehen ist (vgl.). Außerdem bietet China Gold-Futures an.

Um die goldgestützten Termingeschäfte gewährleisten zu können, investiert China aktuell in neue Goldminen weltweit, vor allem in den Partnerstaaten der „Neuen Seidenstraße“. Dazu berichten wir gesondert in einem weiteren Beiträgen und verfolgen dies auch in unseren täglichen „News“ auf www.watergate.tv.

Russland kaufte tonnenweise Gold

Russlands Zentralbank kauft seit Monaten verstärkt Gold. Allein im April kaufte Russland knapp 25 Tonnen Gold. Der Trend setzte sich im Sommer fort und die russische Zentralbank kaufte weitere 6 Tonnen Gold für den staatlichen Bestand. Die Grafik (https://goo.gl/KecN2o ) des World Gold Council zeigt, wie sich die Goldbestände von Russland und China in den letzten Jahren erhöht haben (vgl. dazu https://goo.gl/KecN2o und ).

Laut russischen Medienberichten will Russland im Jahr 2017 insgesamt 200 Tonnen Gold kaufen. Es ist allerdings zu vermuten, dass Russland weitaus mehr Gold besitzt, als offiziell angegeben. Mit den Goldkäufen will Russland sich ebenfalls vom US-Dollar lösen und von den US-Sanktionen unabhängig machen. Russland kauft nicht nur Gold wie China, sondern baut auch die heimische Förderung massiv aus. Russland ist nach China und Australien der dritt-größte Goldproduzent weltweit. Die tatsächlichen Goldbestände können also nicht nachvollzogen werden.

Deutsche Bundesbank will alles Gold zurückholen – schneller als geplant

Die Deutsche Bundesbank teilte mit, dass sie ihren Plan, die Hälfte ihres Goldes drei Jahre vor dem geplanten Termin in die Heimat zurückzuführen, umgesetzt hat (vgl.). Die Goldbestände lagern jetzt in Frankfurt. Doch das ist nicht alles. Die Bundesbank will das gesamte deutsche Gold in einem Sieben-Jahresplan zurückholen. Denn noch 36,6 % des Goldes lagern bei der US-Zentralbank (Fed) in New York und 12,8 % in London bei der Bank of England. Denn wenn wieder eine Währungskrise kommt, will niemand US-Dollar als Papierwährung haben. Jeder will dann physisches Gold als Reserve haben (vgl.) Nächstes Zeichen: Deutsche kaufen so viel Gold wie nie

Laut dem „World Gold Council“ kaufen die Deutschen so viel Gold wie nie. In den vergangenen Jahren gab es einen regelrechten Boom. Auch Kleinanleger investieren immer mehr in Gold. Die Gründe für die Goldkäufe sind zum einen die Finanzkrise 2008 und die Befürchtung einer neuen, größeren Finanzkrise. Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken seit 2008 und die weltpolitischen und wirtschaftlichen Veränderungen verstärken die Nachfrage nach physischem Gold (http://bit.ly/2gneskM ).

Weitere Gründe sind schleichende Enteignungen durch die Bundesregierung und die Geldpolitik der Banken. Inflationsrate sowie Null- und Negativzinsen lassen Privatvermögen und Ersparnisse auf Konten langsam dahinschmelzen. Die stille Bargeldabschaffung läuft. Obergrenzen für Bargeldkäufe werden immer weiter reduziert.

Gold zum Schutz vor Finanzcrashs

Die Zeichen dafür, dass  das alte Papiergeld, also vornehmlich der Dollar, ausgedient hat, nehmen daher in diesem Herbst/Winter 2017 schlagartig zu.

Das US-amerikanische Finanzsystem beruht auf der Erzeugung von wertlosem Papiergeld aus dem Nichts. Geld, das erst deshalb Papiergeld wurde, weil es schon Ende der 60er Jahre nicht mehr genügend Golddeckung hatte. Nun türmen sich durch die endlose Geldproduktion im Kreditsystem Immer größere Schuldenberge durch ein System von Zins und Zinseszins auf.

Die Goldpreise wurden weltweit nach Meinung von Beobachtern noch geschickt gedrückt, um die Weltleitwährung US-Dollar aufrechtzuerhalten. Doch das funktioniert nicht unendlich. Wenn ein Schuldenberg zusammenbricht, wird er die gesamte Geldsystematik unter sich begraben.

Es wird daher teilweise gemutmaßt, dass eine Allianz von rund 60 Nationen unter der Leitung der BRICS-Staaten die Einführung eines komplottfreien, goldgestützten globalen Finanzsystems herbeiführen will. Damit soll die Weltleitwährung US-Dollar, die endgültig ausgedient hat und die Machenschaften der Zentralbanken beendet werden.

Russland und China sind auf dem Weg, diese neuen Weltmächte zu werden. Wahrscheinlich sind sie es wirtschaftlich schon. Sie machen sich von ausländischen Währungen durch Goldkäufe unabhängig und stützen so ihre eigenen Währungen.

Auch private Anleger sollten in Gold investieren. Es lohnt sich auch bei kleineren Investitionen. Gold ist nicht nur für Großanleger geeignet. Kaufen Sie, solange anonyme Goldkäufe noch möglich sind. Die Obergrenze liegt auch hier nur noch bei 10.000 Euro.

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