+++ Schock für Londons Regierung: Goldman Sachs verlegt Zentrale nach Frankfurt +++

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Watergate Redaktion 20.10.2017

Der Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein hat London durch seinen Tweet einen Schreck verpasst. Blankfein hatte aus Frankfurt getwittert, „er habe gerade Frankfurt verlassen, das Wetter sei toll gewesen und er werde sehr viel mehr Zeit hier verbringen“. Der Tweet hat die Spekulationen darüber, ob Goldman Sachs seinen Hauptsitz aus London nach Frankfurt verlegen wird, weiter angeheizt.

Nachdem Goldman Sachs schon Büroräume für 1000 Mitarbeiter in Frankfurt angemietet hat, ist nach dem Tweet von Blankfein damit zu rechnen, dass Goldman Sachs spätestens 2019 nach Frankfurt ziehen wird. Premierministerin May kommentierte den Tweet Blankfeins damit, dass London ungeachtet von Goldman Sachs das führende Finanzzentrum der Welt bleiben werde.

Die Goldman Sachs Niederlassung in den USA reagierte prompt. Der Tweet bedeute nicht, dass der Hauptsitz nach Frankfurt verlegt wird. Die endgültige Entscheidung darüber sei noch offen.

In Großbritannien sind 6000 Mitarbeiter bei Goldman Sachs beschäftigt. Die Bank hatte schon Beginn dieses Jahres angekündigt, einige Mitarbeiter in Frankfurt zu stationieren. In Frankfurt arbeiten bislang nur 200 Banker für Goldman Sachs. Weitere Banken sind aktuell auf der Suche nach einem neuen Standort für die Zeit nach dem Brexit. Sie wollen ihre Euro-Geschäfte weiter problemlos in der EU abwickeln. Für viele kommt dabei auch Frankfurt in Betracht.

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