+++ “Islamisierung” für katholische Kirche nicht mehr erwünscht – Papst wird streng +++

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Watergate Redaktion 24.10.2017

Die katholische Kirche hatte sich bislang teils relativ offen in der Diskussion um die sogenannte „Islamisierung“ gezeigt. Damit ist offenbar Schluss. Jedenfalls hat Papst Franziskus nun das Stopp-Schild gehoben und in einer Kritik am österreichischen Kardinal Schönborn die Haltung der Kirche dargelegt. Er meinte, zu Fragen der Islamisierung habe er einen „anderen Zugang als Ihr Kardinal“ (vgl. https://www.profil.at/oesterreich/papst-kardinal-schoenborn-8384397), heißt es in einer Veröffentlichung aus Österreich. Dies habe er einer kleineren Gemeinschaft von Gläubigen gesagt, die eine Privataudienz abhielten.

„Falsch verstandene Toleranz“, heißt es weiter, wünsche er sich nicht. Vor allem soll das Missionarische an der Diskussion fehlen, mit anderen Worten die Aufklärung durch die Katholische Kirche über den wahren Glauben selbst. Auch prangerte er die „indifferente Haltung“ der Gläubigen ihrer Kirche respektive dem Glaubensbekenntnis gegenüber an. Die Toleranz also sei missverständlich oder falsch interpretiert worden.

Dass diese Aussagen überhaupt ans Licht der Öffentlichkeit kommen, ist interessant genug. Denn eine Privataudienz sollte „privat“ bleiben. Es darf spekuliert werden, dass diese Aussagen damit bewusst lanciert werden, um eine neue Haltung der katholischen Kirche zu veröffentlichen. Steht ein neuer Glaubenskrieg bevor? Hat die katholische Kirche den Eindruck, in Europa auf der „falschen Seite“ zu stehen, nachdem die Stimmung deutlich zu kippen scheint.

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