+++ Neue Untersuchung zur ARD-Berichterstattung zum BUNDESTAG: Was über Schäuble verschwiegen wurde +++

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Eine Gruppe kritischer Fernsehzuschauer hat sich nun über die ARD-Berichterstattung zur Schäuble-Wahl beschwert. Diese Beschwerde zeige, wie einseitig zugunsten Schäubles berichtet worden sei. Die Berichterstattung sei willfährig (vgl. http://bit.ly/2ihvnVS). Sie beschäftigte sich nicht objektiv und angemessen mit der Wahl zu den Bundestagspräsidenten/Vizepräsidenten, sondern vollkommen tendenziös. Denn Dr. Schäuble sei erstens viel weniger zu Wort gekommen (bzw. zum Zitat im Fernsehen) als die AfD, die letztlich noch nicht einmal einen Vizepräsidenten stellt. 15 % der Zeit fielen auf Schäuble, 35 % auf die Partei. Zum Zweiten seien die Namen der Vizepräsidenten, um die es in dem Bericht ja vor allem ging, nicht erwähnt worden. Dementsprechend auch nicht deren Wahlergebnis.

Schließlich scheute man sich den Angaben zufolge davor, das prozentuale Wahlergebnis zu nennen. Dies sei in früheren Jahren stets üblich gewesen. Wir holen es nach: Etwa gut 70 % der Stimmen hat Schäuble erhalten. Erschütternd wenig. Dies ist mindestens so spektakulär wie die Nichtwahl des AfD-Kandidaten, der ebenfalls ungewöhnlich wenig Stimmen erhalten hatte.

Wir dokumentieren aus der Beschwerde weiter. Die Journalistin Hassel ließ sich über die Bundestagspräsidentschaftswahl aus: „(…) überwiegend hat sich das Parlament von einer Seite gezeigt, wie sich alle Parteien wieder stärker wünschen, als Ort demokratischen Streites, klar in der Sache, aber ohne verbale Entgleisungen und persönliche Diffamierung“ (vgl. ebd.).

Erinnert wird daran, dass Schäuble vor gut 15 Jahren seine Ämter ruhen lassen musste, als ihm vorgeworfen worden war, bar 100.000 DM als illegale Parteispende, noch dazu von einem Waffenschieber, kassiert zu haben.

All dies erfahren wir nicht über die Wahl von Herrn Dr. Schäuble. Viele Gebührenzahler würden sich dies jedoch als Gegenleistung von der ARD wünschen. Und keine politischen Belehrungen, heißt es in vielen Kommentaren im Internet.

Watergate.TV Redaktion 31.10.2017

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