WARNUNG: Schäuble sieht “neue Blasen” – EURO in neuer Gefahr

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Auch wenn Dr. Schäuble schon längst nicht mehr Finanzminister ist, wenn die Euro-Krise endgültig wieder ausbricht – ER HAT UNS ALLE GEWARNT. In selten offenen Worten, kürzlich, zum Abschied als Finanzminister, zum Abschied aus der Euro-Zone (vgl. ). In Luxemburg wollte er beim Treffen mit sogenannten Amtskollegen einen Knall hinterlassen, der eigentlich ganz Deutschland erschüttern sollte. Er hat davor gewarnt, die „globalen Schulden- und Liquiditätsspiralen“ stellten ein übergroßes Risiko für die gesamte Weltwirtschaft dar.

Dabei würde es das Risiko „neuer Blasen“ geben. Verantwortlich seien die Billionen von Euro und Dollar, die verschiedene Zentralbanken nach der Finanzkrise in die Finanzmärkte gegeben haben. All dies, um zunächst das Bankensystem zu retten (deren Anteile zeitweise gekauft wurden, die Unterstützungen bekamen etc.) – und um die wirtschaftlichen Aktivitäten voranzutreiben. Das Geld hat sowohl die US-Wirtschaft wie auch die Euro-Zone zunächst gerettet. Allerdings ist das Geldsystem aus dem Ruder geraten.

Die aktuellen Zahlen belegen dies eindeutig:

  1. Pro Einwohner hat die Euro-Zone sagenhafte 28.210 Euro an Schulden aufgetürmt. In Deutschland sind dies 26.046 Euro. Viel zu viel, um dies tilgen zu können. Denn „Pro Einwohner“ heißt auch, dass auf jeden Arbeitnehmer mehr als das Doppelte kommen.
  2. In Bezug auf das jährliche Bruttoinlandsprodukt haben die Euro-Zonen-Länder sagenhafte 89,17 % Schulden aufgetürmt. Vor Jahren fanden Wissenschaftler heraus, dass bei 80 % die Grenze erreicht ist, ab der Schulden nicht mehr abgetragen werden können.
  3. Die Staatsschulden bezogen auf die Staatseinnahmen sind innerhalb der Euro-Zone mit 193,01 % so hoch, dass selbst ohne jede Ausgabe des Staates fast zwei Jahre lang gezahlt werden müsste, um mit den Einnahmen des Staates die Schulden zu finanzieren.
  4. Die Zinsausgaben pro Einwohner sind ebenfalls relativ groß – und dürften noch steigen. Die EU hat insgesamt 621 Euro jährlicher Zinsausgaben je Einwohner aufzubringen. Die Euro-Zone ist mit einem Betrag von 695 Euro noch schlechter aufgestellt. Die Zinsen werden ohnehin eines Tages steigen – dann steigt auch der Zinsaufwand. Aktuell dürften pro Haushalt etwa 2.000 Euro an Zinsausgaben allein für die Staatsschulden aufgewendet werden.

Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Verbindlichkeiten der Staaten weitaus höher sind, weil die Beamtenpensionen und andere nicht genannte, aber verbindliche Lasten kommen werden, dann ist klar: Die Staatsverschuldung ist nicht abzutragen. Sie wächst auch in diesem Jahr so, dass Wolfgang Schäuble recht hat.

Die Euro-Krise ist nicht vorbei, sondern sie wird wieder in Erscheinung treten. Da sie nicht gelöst ist, wird sie noch härter als je zuvor in Erscheinung treten. Wenn aber schon bislang keine Lösung gelungen ist, was wird dann passieren?

Zwangsmaßnahmen werden kommen. Sie müssen damit rechnen, dass die Staaten mit höherer Gewalt Steuern eintreiben. Die „Gewalt“ kann unsichtbar sein, aber sie wird kommen – in Form von Abbuchungen auf den Konten, vielleicht in Form von „Solidaritätsabgaben“. Sie wird kommen in Form einer höheren Inflation, die Ihr Vermögen entwertet. Und eines Tages in einer weiteren Währungsreform.

Dann wäre es wichtig, die einzig wirkliche Währung zu besitzen: Gold. Denn „Gold“ lässt sich auch von Staaten oder Staatsverbünden wie der EU nicht herstellen – sondern nur „kaufen“. Wolfgang Schäuble hat mit seiner aktuellen Warnung Recht.

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