UNFASSBAR: ENERGIE-UMLAGE lässt uns BLUTEN! Polit-Desaster!

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Dr. Merkel, die SPD und die Bündnisgrünen werden die Welt nicht mehr verstehen. Mehr WIND = HÖHERE ENERGIEPREISE lautet die Formel in Deutschland. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) raubt uns regelrecht aus. Profiteure sind unsere Nachbarn. Die bekommen Strom günstiger. Und aktuell verhandeln die Experten ihre Jamaika-Koalition.

Mehr Wind

Wir haben zuletzt durch die Turbulenzen von „Herwart“, dem Unwetter der vergangenen Tage, mehr Wind erzeugt. Eine gute Nachricht – zunächst. Denn damit ist es zu deutlich mehr Windkraft bzw. Windenergie gekommen. Der Preis ist in den Keller gefallen – zumindest für einige (vgl. zu den Fakten selbst etwa https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article170189224/Strompreis-Kollaps-durch-Herwart-offenbart-Wahnsinn-der-Energiewende.html). An der Energiebörse EEX sind die Preise für den elektrischen Strom sogar ins Negative gefallen. Wer also Strom anbot, zahlte denjenigen, die kauften.

Der Preis betrug zuletzt sogar durchschnittlich -52,11 Euro pro Megawattstunde. An sich wird Strom für etwa 37 Euro pro Megawattstunde verkauft. Kein Markt der Welt kennt einen Preisrutsch ins Negative, wenn es ein Überangebot gibt. Und kein Markt der Welt kennt es, dass Dritte, in diesem Fall wir als Verbraucher, am Ende sogar noch mehr zahlen müssen.

Die deutsche Besonderheit „Energieumlage“

Grundlage ist unser „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG). Dieses Gesetz zerstört wie jede staatliche Maßnahme die Marktmechanismen . Wer Windkraft produziert, darf seinen Strom einspeisen. Die Betreiber müssen diese „Ware“ kaufen – und zwar zu einem fixen Preis. Wenn dann zu viel Strom vorhanden ist, müssen die Betreiber diesen Strom über die oben genannte Börse EEX verkaufen.

Folge ist allerdings nicht, dass Sie weniger für Ihren Strom bezahlen. Vielmehr wird der Unterschied zwischen dem „garantierten“ Preis und dem tatsächlichen Preis am Markt (an den Börsen) größer. Dies wird den Betreibern letztlich durch Subventionen vergütet, sodass die „EEG-UMLAGE“ am Ende steigt. Diese Subvention zahlen Sie. Aktuell beträgt sie 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Energieumlage ist im Laufe der vergangenen 15 Jahre von etwa 1 Cent pro Kilowattstunde auf nunmehr fast 7 Cent gestiegen.

Das heißt: Sie zahlen mehr für Ihren Strom, je mehr Windkraft produziert wird. Gleichzeitig dreht sich das Rad allerdings weiter. Denn die überschüssigen Mengen werden ins Ausland geliefert. Die kaufen den günstigeren Strom ein und reduzieren die Produktion aus den eigenen Kraftwerken unmittelbar. Der Strom wird teils genutzt, um etwa in der Schweiz oder in Österreich „Pumpspeicherbecken“ zu füllen. Der Strom, der in diesen Kraftwerken dann produziert wird, wird nachher zu höheren Preisen wieder nach Deutschland verkauft. Ein perfektes Geschäft.

Bilanz 2017 und Ausblick 2018

Ohnehin ist das bisherige Jahr so teuer für uns gewesen wie noch nie zuvor (vgl. http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/strompreise-koennten-sinken-100.html). Deshalb reagieren Politik, Betreiber und Behörden inzwischen Die „EEG-Umlage“ soll formal im kommenden Jahr um 0,1 Cent pro Kilowattstunde billiger als in diesem Jahr, heißt es von einem „Institut Agora Energiewende“. Grund dafür seien kostengünstigere Lösungen im Netzausbau, womit das Netzentgelt wiederum sinken werde. Pro Familie könnten damit nach Schätzungen 20 Euro gespart werden.

Dies setze allerdings voraus, dass die sinkenden Preise an Verbraucher weitergereicht würden. Das allerdings passiert erfahrungsgemäß nicht. Zudem hatte die Regierung ohnehin etwa 2.000 Unternehmen von der Zahlung der Umlage freigestellt. Da die Betreiber „subventioniert“ werden, zahlen Sie diese Befreiung. Zusammen mit den seltsamen Effekten der höheren Umlagen bei niedrigeren Einspeisungspreisen meint Watergate.TV: 2017 war ein Rekordjahr. 2018 wird für Sie wahrscheinlich noch teurer. Nur weiter so!

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