+++ EU öffnet den BLICK auf IHR KONTO +++

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Unternehmen werden künftig noch viel mehr von Ihrem Konto sehen als bislang – dank der EU (vgl. dazu http://bit.ly/2lOMnrP). Dies berichteten Datenschützer, die sich mit einer neuen EU-Richtlinie beschäftigt haben. Deren Name: „Zweite Zahlungsdienstrichtlinie“ (PSD II). Diese Richlinie soll Unternehmen am dem 1. Januar 2018 „helfen“, sogenannte Konteninformationsdienste in ihr Programm aufzunehmen.

Wer als Kunde einwilligt und einem solchen Unternehmen dann eine „PIN“ nennt, muss damit rechnen, dass dieser Anbieter dann die Kontodaten der zurückliegenden drei Monate oder genauer 90 Tage ansehen kann. Die Unternehmen wissen dann auf einen Blick, wieviel Sie verdienen und wie Sie Ihr Geld anlegen oder verkonsumieren.

Datenschützer befürchten nun offensichtlich, dass die Datenriesen wie Google und Amazon solche Dienste auflegen werden. Diese Unternehmen haben hinreichend Möglichkeiten, Ihnen als Kunde schmackhaft zu machen, die Einwilligung für einen Konteninformationsdienst herauszugeben. Dies wäre der letzte Schlüssel zum gläsernen Menschen. Bislang können Google und Amazon vor allem aus den Daten Profile gewinnen, die Sie bei denen hinterlassen: Ihre Suchen, bei Google Reisen, Aufenthaltsorte oder bei Amazon tatsächlich Käufe. Wenn die EU-Richtlinie Amazon und Google nun ermöglicht zu analysieren, was Sie bei anderen gemacht und gekauft haben, ist das Profil perfekt.

Datenschützer warnen davor, die Einwilligung leichtfertig herauszugeben.

Watergate.TV Redaktion, 4.11.2017

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