+++ Merkel will Macht nicht verlieren: Druck auf Jamaika +++

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Merkel hat den Druck auf die Jamaika Verhandler erhöht. Sie hat anscheinend Angst, ihre Macht ganz zu verlieren. Vor allem FDP-Chef Lindner warnte sie ausdrücklich, der Neuwahlen immer wieder ins Gespräch gebracht hatte. Lindner sagte, seine Partei habe keine Angst vor Neuwahlen.

„Sie halte es nicht für klug, ständig vor dem Scheitern der Jamaika Gespräche zu warnen“, so Merkel. Sie „wolle jetzt“, dass die Sondierungsgespräche zu ihrem gewünschten Ergebnis kommen. Zudem will sie die Gespräche innerhalb der nächsten zehn Tage beenden.

Dabei beraten die Parteien bislang noch, ob sie überhaupt Koalitionsgespräche führen wollen. Auch von der Leyen erteilte FDP-Chef Lindner einen Rüffel. Eine Bundestagswahl sei ein Auftrag der Bürger, eine Regierung zu bilden. Man müsse sich sehr gut überlegen, zu welchem Preis man diesen Auftrag zurückgeben wolle, so von der Leyen.

Auch sie befürchtet wohl, ihre Macht zu verlieren. Daher die ausdrückliche Warnung an Lindner, man müsse mit dem Wort Neuwahl sehr vorsichtig umgehen. Auch sie „will“, dass Jamaika gelingt. Lindner jedoch möchte die Punkte der FDP im Koalitionsprogramm wiederfinden. Wenn das nicht möglich sei, gehe er eben in die Opposition. Auch Lindners Haltung ist eine Kampfansage an Merkels Machtposition.

Sollten die Parteien zu keiner Einigung kommen, könnte es tatsächlich Neuwahlen geben. Dann wird die Union Merkel nicht mehr als Kanzlerin aufstellen und auch von der Leyen wird „aussortiert“. In der Union rumort es schon lange. Immer mehr Unionspolitiker haben inzwischen unverhohlen Merkels Rücktritt gefordert, sie offen kritisiert und für das schlechte Wahlergebnis der Union verantwortlich gemacht. Watergate.tv hatte mehrfach darüber berichtet.

Lesen Sie hier: Wer stürzt MERKEL? – http://www.watergate.tv/2017/11/03/ausgemerkelt-neuwahlen-werden-wahrscheinlicher-doch-wer-stuerzt-merkel/

Watergate Redaktion 7.11.2017

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