+++ Paradise Papers: Gesetze sind für Reiche gemacht +++

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Die neuen Enthüllungen um die Paradise Papers zeigen einmal mehr, dass Superreiche, Unternehmen und Politiker gar keine Gesetze brechen müssen, um ihre Millionen vor den Fängen des Fiskus zu retten. Denn die Gesetze sind für Reiche gemacht. Steueranwälte wissen, wo und wie man die Millionen am Fiskus vorbeischleust, ohne Gesetze zu brechen.

Die Steuerschlupflöcher machen es möglich. Mittels Briefkastenfirmen, Scheinfirmen und Tochterfirmen in Steueroasen sparen Firmen und Reiche jährlich Milliarden an Steuern. Dass Menschen ihr Geld vor dem Zugriff des Staates in Sicherheit bringen wollen, ist nachvollziehbar.

Doch die Politik unternimmt nichts, um dies zu ändern. Denn Politiker und Staatsoberhäupter gehören ebenfalls zu denen, die ihr Geld in Steueroasen bringen. Lobbyisten in Brüssel und Berlin sorgen dafür, dass Großkonzerne ihre Schäfchen ebenfalls ins Trockene bringen können.

Dafür müssen die anderen Bürger bluten und umso mehr bezahlen. Das ist der eigentliche Skandal. Die Situation wird für Arme auch in Deutschland immer prekärer. Es gibt immer mehr Hartz-IV Empfänger und Arbeitslose. Mehr und mehr Leiharbeiter, die am Existenzminimum leben und mehrere Jobs machen müssen.

Währenddessen schaffen Milliarden Konzerne und Superreiche ihre Milliarden ganz legal am Fiskus vorbei. Die Ungleichheit der Vermögensaufteilung wird immer größer. So gibt es über 1500 Milliardäre auf der Welt, die gemeinsam über ein Vermögen von über sechs Billionen Dollar verfügen.

Watergate Redaktion 7.11.2017

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