+++ Wirtschaft fordert Abschaffung des Soli +++

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Wirtschaftsweise haben sich in einem Gutachten mit der Wirtschaftspolitik der scheidenden Bundesregierung unter schwarz-rot beschäftigt. In ihrem Gutachten kommen sie zu dem Schluss, dass der deutschen Wirtschaft eine Überhitzung drohe. Deutschland befinde sich in einer Boomphase, die bald an ihre Grenzen stoße. Erste Anzeichen von Überlastung seien erkennbar.

Eine volle Auslastung der Produktionskapazitäten sei riskant, weil so Fehlinvestitionen wahrscheinlicher würden und die Gefahr eines erneuten Abschwungs provoziere. Die Wirtschaftsweisen fordern daher die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, den deutsche Steuerzahler seit der Wiedervereinigung mit Ostdeutschland weiter bezahlen müssen.

Auch weitere Steuererleichterungen seien angebracht. Bürger müssten auch vom Boom profitieren. Mit einer Einkommenssteuerreform sei dies real umzusetzen, so die Meinung der Wirtschaftsexperten. Zudem biete die gute konjunkturelle Lage Chancen für eine Neuausrichtung der Wirtschaft, so die Experten. Das Gutachten wurde Kanzlerin Merkel übergeben.

Die Wirtschaftsweisen kritisieren zudem vehement die Geldpolitik der EZB. Nach dem Aufschwung Europas und Deutschlands sei die Fortführung der billigen Geldschöpfung unverantwortlich, gefährlich und nicht mehr nachvollziehbar.

Tatsächlich hatten die Parteien enorme Steuersenkungen versprochen. Die FDP hatte ein Gesamtpaket von 30 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Dies ist jetzt schon – öffentlich – kassiert worden. Der Solidaritätszuschlag wird wohl auch nicht in Frage gestellt – jedenfalls in den kommenden 1,2 Jahren nicht. Das heißt: Es gibt keine Entlastung für Sie. Jamaika wird teuer. Auch, wenn die Wirtschaftsweisen etwas anderes empfehlen.

Watergate Redaktion 8.11.2017

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