ENTHÜLLT: Das nächste Experiment zum Bargeldverbot

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Wenn Bargeld verboten wird, werden Sie Ihre persönliche Freiheit verlieren. Der Staat und die Banken werden jeden Ihrer Schritte kontrollieren, protokollieren und über Zulassungsbeschränkungen sogar steuern können. Dies hat Watergate.TV Ihnen bereits mehr fach berichtet und belegt. Nun steht das nächste „Experiment“ an. Ganz unscheinbar.

Bargeldverbot in der Schweiz?

Das Argument lautet: Mehr Sicherheit. Im schweizerischen Kanton Tessin sollen sich die bewaffneten Raubüberfälle, wie es heißt, „gehäuft“ haben. Zahlen dazu wurden nicht präsentiert, aber eine „Lösung“ (vgl. http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/bargeldverbot-bei-tankstellen;art178472,1137053). So hat der „Sicherheitsdirektor Norman Gobbi“ für die Tankstellenshops ein regelrechtes Bargeldverbot angeregt.

Übrigens per Twitter. Nun sei der Moment da, twitterte er, das Bargeld aus den Tankstellen „zu verbannen. Zumindest entlang der Grenze, wo wegen weniger tausend Franken Raubüberfälle stattfinden.“ Dass er ausgerechnet jetzt auf die Idee gekommen ist, begründet er mit insgesamt 2(!) Ereignissen am vorhergehenden Wochenende.

Das Bargeldverbot soll die Anreize für solche Überfälle reduzieren. Gobbi verweist darauf, dass inzwischen etwa 80 % aller Zahlungsvorgänge an solchen Tankstellen mit einer EC-Karte oder aber mit der Kreditkarte abgewickelt würden. Neben dem Sicherheitsgrund also ein Praxisverweis.

Nun könnte diese Begründung isoliert betrachtet schlüssig erscheinen. Bargeldlose Tankstellen sind bei weitem nicht so lukrativ. Aber selbst die Schweizer wehren sich bereits. So sind sie der Meinung, dass Kleinstkäufe keinesfalls mit der Karte bezahlt würden. Zigaretten also, Kaugummi oder die berühmte Dose Bier.

Zudem raten Sicherheitsexperten ohnehin dazu, mehr Polizeipräsenz zu zeigen, Überwachungskameras aufzubauen oder vor allem wenig Bargeld in der Kasse zu halten, wie dies übrigens bei Banken schon lange praktiziert wird.

EU wird sich freuen

Bemerkenswert aber ist diese Initiative vor dem Hintergrund, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) vor geraumer Zeit angeregt hatte, quasi weltweit Bargeld zu reduzieren und letztlich abzuschaffen. Dafür sei es notwendig, die Bevölkerung langsam an diesen Zustand zu gewöhnen.

Ein erstes Experiment dazu fand vor etwa einem Jahr in Indien statt. Watergate.TV hatte darüber berichtet (vgl. http://www.watergate.tv/2017/10/12/schlimm-der-erste-test-bargeldabschaffung-ueber-nacht/). Die Folgen sind erwartungsgemäß fatal. Die Vermögenden hatten sich ohnehin gegen diese Art der Enteignung gewehrt, die Masse leidet.

In diesem Zusammenhang wird nun das Schweizer Experiment interessant. Das Argument, Bargeld zur Sicherheit abzuschaffen, wird auch in der EU verwendet werden. Gerade in Deutschland jedoch ist Bargeld äußerst beliebt. Insofern wird ein Experimentierfeld gesucht: Die Schweiz bietet sich für diese Art der vorsichtigen Gewöhnung geradezu an.

Deshalb ist dieser Vorgang gravierend.

Bargeldverlust: schleichende Enteignung

Bargeldverbote oder – einschränkungen führten zu einer schleichenden Enteignung. Wenn Sie als Bankkunde nicht mehr mit Bargeld zahlen können, sondern auf elektronische Überweisungen und Abbuchungen angewiesen sind, dann wird jeder Kauf überwachbar. Am Ende können Sie von bestimmten Vorgängen ausgesperrt werden – und Ihr Vermögen könnte auf Knopfdruck, zum Beispiel im Zuge einer Währungsreform, entwertet werden. Da Sie Ihr Geld nicht mehr vom Bankkonto abheben könnten, wären Sie diesen Vorgängen schutzlos ausgeliefert.

Hirngespinste? Im Jahr 2018 wird der 500-Euro-Schein abgeschafft werden. Dies ist der erste Schritt. In der gesamten EU gibt es Obergrenzen für die Nutzung von Bargeld. In Indien gab es bereits ein großes Experiment. In der Schweiz steht ein zweites Experiment an. Dies zeigt überdeutlich, wohin die Reise geht.

Watergate.TV meint: Sie können sich faktisch nur mit Sachvermögen gegen diese Form der Enteignung schützen. Immobilien, Edelmetalle oder Aktien (die Anteilsscheine an Unternehmen darstellen) sind Vermögen, das Ihnen nicht per Knopfdruck entzogen werden kann. Die Politik in Berlin wird nicht über diese Vorhaben sprechen. Dennoch: Dieser Vorgang in der Schweiz spricht Bände.

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