+++ Das Theaterstück „Russland-Affäre“ um Trump wird immer grotesker +++

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Die Jagd auf Beweise gegen Donald Trump treibt immer groteskere Blüten. Inzwischen heißt es: „US-Präsident von Putins Gnaden“. Sonderermittler und Ex-FBI-Chef Mueller findet immer weitere „Beweise“ von Trumps Russland-Kontakten. Erste Klagen gegen Mitglieder seines Wahlkampfteams wurden erhoben. Der Kreml soll direkten Einfluss auf die US-Wahlen gehabt haben.

Nach Trump selbst geriet auch sein Sohn Donald Trump Jr ins Visier der Ermittler. Er habe Beweismaterial gegen Hillary Clinton von den Russen erhalten. Sonderermittler Mueller setzte zwischenzeitlich die „Grand Jury“ ein, die die Anklagen vorbereitet. Der ehemalige Wahlkampfmanager Paul Manafort soll einer der Angeklagten sein. Nach wie vor werden Trump unzulässige Kontakte zum Kreml während des Wahlkampfes vorgeworfen. Er habe mit Russland zusammengearbeitet, um das Wahlergebnis zu seinen Gunsten zu beeinflussen, so die Vorwürfe.

Nach neusten Enthüllungen amerikanischer Medien soll jetzt Trump Junior gezielten Kontakt zu WikiLeaks gehabt haben. Trump Junior und WikiLeaks hätten sich vor den US-Wahlen mehrfach ausgetaucht haben. WikiLeaks soll sogar um politische Gefallen gebeten haben. WikiLeaks hatte gehackte Emails aus Hillary Clintons demokratischen Lager veröffentlicht. US-Geheimdienste beschuldigen die russische Regierung, hinter den Hackerangriffen zu stehen.

WikiLeaks-Gründer Julian Assange wird vorgeworfen, ein Werkzeug der Russen zu sein. Assange war nach seinen ersten großen Enthüllungen vor fast fünf Jahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen in die ecuadorianische Botschaft in Schweden geflohen, wo er sich immer noch aufhält. Wesentlich interessanter wäre es, zu erfahren, wer hinter der Kampagne gegen Donald Trump steckt. Das Ziel dürfte recht klar sein: Seine Amtsenthebung als US-Präsident. Dass Russland gerne als Bösewicht für allerlei Szenarien hergenommen wird, ist mittlerweile mehr als augenscheinlich.

Watergate Redaktion 15.11.2017

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