AUFGEDECKT: Merkel-Sturz durch Lindner – geplant im Auftrag Dritter?

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War es Lindners Auftrag, für den Sturz Merkels zu sorgen?

In der Politik geschieht nichts zufällig

Die Watergate.tv Redaktion vermutete schon gleich am Montagmorgen, dass Lindners Absage an Jamaika ein Plan war, um Merkel zum Sturz zu bringen und den Weg für einen neuen Kanzler, vermutlich Jens Spahn, freizumachen. Denn es ist davon auszugehen, dass es eine schwarz-gelbe Minderheitsregierung geben kann. Noch versuchen Medien, auch die große Koalition wieder ins Spiel zu bringen. Die SPD aber ziert sich.

Die CSU hatte schon verlauten lassen (über einzelne Abgeordnete), es könne tatsächlich eine Minderheitsregierung geben. Die kommt allerdings nur zustande, wenn Merkel im Bundestag als Kanzlerin tatsächlich wiedergewählt wird.

Daran allerdings wird gezweifelt. Merkel hat auch in den eigenen Reihen (siehe Äußerungen, die Watergate.TV in den vergangenen Wochen gemeldet hat) keinen hundertprozentigen Rückhalt. Es ist sogar davon auszugehen, dass Steinmeier am Ende einen neuen Kanzler vorschlagen muss, weil Merkel bei der entscheidenden Abstimmung keine Mehrheit mehr erhalten wird. Das neue Führungsduo könnte dann auch ohne Neuwahlen aus dem CDU-Mann Spahn und dem FDP-Mann Lindner bestehen.

Merkel klammert sich an die Macht

Sollte die Opposition auch dann keine schwarz-gelbe Minderheitsregierung akzeptieren und durch ihr Abstimmungsverhalten unterstützen, gäbe es wahrscheinlich Neuwahlen. Nach den bisherigen Umfragen wird die Union auch dann vermutlich wieder die stärkste Partei sein. Jedoch wird es auch dann einen neuen Kanzler geben müssen. Denn Merkel hat parteiintern zu viele Kritiker und hat auch in der Bevölkerung Ansehen verloren. Niemand will Merkel mehr haben. Außer Merkel.

Dass Merkel selbst nochmal als Kanzlerkandidatin antreten will, ist grotesk. Oder Kalkül.

Denn sie muss ihre Macht in Deutschland und der EU noch bis zum Frühjahr 2019 um jeden Preis bewahren. Watergate.tv  berichtete über die möglichen personellen Pläne für die EU im Mai 2019 http://www.watergate.tv/2017/11/21/hinter-den-kulissen-wird-merkel-eu-kommissionschefin-und-baut-den-merkel-macron-staat/.

Trittin: Lindner wollte Merkel stürzen

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat ähnliche Gedanken. Er warf Christian Lindner nun vor, den Plan gehabt zu haben, Merkel zu stürzen. Dies sagte er in einem Interview mit der „Die Welt“ (vgl. hierzu http://bit.ly/2zdnacs). Er unterstellte der FDP, vor den „Inhalten davongelaufen zu sein“.

Die FDP sei gar nicht willens gewesen, zu regieren.

Lindner habe Merkel stürzen wollen, da sie den Grünen zu große Zugeständnisse gemacht habe. Er habe Merkel schlicht stoppen wollen. Trittin ist, ganz im Gegensatz zur mehrheitlichen Meinung, allerdings der Ansicht, dass Merkels Position jetzt eher gestärkt ist. Er hält Neuwahlen nun für den „saubersten Weg“. Die FDP habe sich aus der Verantwortung gestohlen und die SPD stehe nicht für eine GroKo zur Verfügung.

„Gut vorbereitete Pressemitteilung“

Auch Merkel soll den Verdacht gehabt haben, Lindner hätte den Abbruch der Sondierungsgespräche geplant. Denn man sei sonst von ihm gewohnt, dass er frei spreche. Am Sonntagnacht jedoch, als er vor die Kameras trat, um die Entscheidung der FDP mitzuteilen, habe er von einem Papier abgelesen. Merkel soll zu Lindner gesagt haben, „das klingt wie eine gut vorbereitete Pressemitteilung“.

Auch der „Focus“ will Indizien dafür sehen, dass Lindners Abgang schon Tage vor dem 19.11.2017 geplant war (vgl. hierzu http://bit.ly/2BbwMpR). Denn hinter der FDP-Grafik „Lieber nicht regieren, als falsch“ auf der Homepage der Partei soll ein Zeitstempel vom 16.11.2017 gewesen sein. Offiziell soll der Spruch aber erst am Montagmorgen auf der FDP Homepage gepostet worden sein.

Der Online Dienst Google+ habe darauf gedeutet, so heißt es, dass die Grafik schon am 16.11.2017 erstellt wurde. Die FDP reagierte inzwischen auf die Vorwürfe und erklärte, sie habe jegliche Szenarien selbstverständlich schon im Vorfeld bedacht.

Inszenierung und Plan?

Wer auch immer Lindner beauftragt hat: Ob Lindners Abgang inszeniert war oder nicht und er damit den Sturz Merkels plante, sei dahingestellt. Mit Sicherheit aber wäre die Mehrheit der Deutschen froh, wenn die Konsequenzen daraus für Merkel den Rücktritt bedeuteten. Vielleicht hätte Lindner Deutschland einen guten Dienst erwiesen? Bleibt zu hoffen, dass es kein Bärendienst wird. Watergate.tv bleibt dran.

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