+++ Ausländische Medien verabschieden sich von Merkel +++

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Die internationalen Medien verabschieden sich von Angela Merkel. Sie sehen in den gescheiterten Jamaika Verhandlungen vor allem den Machtverlust Merkels. Es ist fraglich, wie lange sich Merkel noch halten kann. Das Ausland macht sich vor allem Gedanken darüber, wie es mit der EU weitergeht (vgl. Spiegel Online http://bit.ly/2hLCne3 ). Vor allem in den französischen Medien, da Macron durch die instabile politische Lage in Deutschland zunächst ohne starken Partner an der Seite dasteht. Zudem sieht das Ausland die Migrationspolitik Merkels als Ursache für die aktuelle politische Lage.

So schreibt Le Monde, „Deutschland stürzt in eine schwere politische Krise und ganz Europa wird darunter leiden. Der Einflussverlust von Angela Merkel und die Phase der Unsicherheit sind eine schlechte Nachricht für die Europäische Union“.

Die Liberation schreibt, „Es ist eine schlechte Nachricht für das politische Leben in Deutschland, aber auch für Europa, das nun eine seiner wichtigsten Säulen wanken sieht“. Tatsächlich ist es die Einwanderungsfrage, die die legendäre politische Stabilität der Bundesrepublik nach und nach ausgehöhlt hat“.

Die britische Presse sieht Merkels Versagen in Berlin als „Beginn schwieriger Zeiten“. So schreibt der Guardian, dass Merkels Politik in Europa immer umstritten war. Doch Merkels Rolle als Problemlöserin, etwa mit der Türkei in der Frage der Einwanderungspolitik oder bei den Russlandsanktionen sei immer von entscheidender Bedeutung gewesen.

Die Times sieht in Merkels Machtverlust ebenfalls Probleme für Macrons Europapläne. Macron stünde ohne Merkel ohne Unterstützung alleine „im Wind“ da. Auch bei der Times bemerkt man den wachsenden Euroskeptizismus und Merkel sei nicht mehr die unangefochtenen Führerin Europas. Ihren Machtverlust habe sie durch ihre eigenen Fehler verursacht.

Watergate Redaktion 22.11.2017

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