+++ Putin will Friedensvereinbarungen mit Syrien vorantreiben +++

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Nachdem sich der syrische Präsident Assad mit Putin vor zwei Tagen in Sotschi getroffen hat, haben er sich jetzt mit dem türkischen und iranischen Präsidenten zu Beratungen um den Frieden in Syrien getroffen. Putin wollte zunächst sicherstellen, dass Assad den Friedensinitiativen zustimmen werde. Zudem teilte Putin mit, dass Assad bereit sei für Verfassungsreformen sowie eine Wahl unter Aufsicht der Vereinten Nationen.

Putin stellte nach dem Treffen mit Erdogan und Ruhani fest, dass in Syrien eine größere humanitäre Katastrophe verhindert worden sei. Durch die Zusammenarbeit sei es gelungen, Syrien davor zu bewahren, von Terroristen überrannt zu werden. Die Kämpfe gegen die Milizen in Syrien neigten sich jetzt dem Ende zu, so Putin.

Putin erklärte, dass Russland, die Türkei und der Iran die Friedensvereinbarungen weiter vorantreiben wollen. Der Dreier-Gipfel habe große Bedeutung für das Ende des Blutvergießens in Syrien. Es gebe reelle Chancen, den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden. Doch alle Parteien müssten zu Kompromissen bereit sein. Alle Seiten des Konflikts müssten Gefangene und Geiseln freilassen.

Der iranische Präsident betonte, dass durch die Zusammenarbeit der drei Staaten Russland, Türkei und Iran eine Basis für eine politische Lösung der Syrien-Krise und gegen den Terrorismus gefunden worden sei. Es gebe bereits konkrete Pläne für den Wiederaufbau Syriens. Vor allem der soziale und wirtschaftliche Wiederaufbau wurde diskutiert. Infrastruktur, Landwirtschaft und Industrie sollen in dem Bürgerkriegsland durch ausländische Hilfen wieder belebt werden. Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten sollen wieder öffnen, so Putin.

Israels Präsident Netanjahu indes warnte den Iran davor, sich in Syrien etablieren zu wollen. Netanjahu soll in einem halbstündigen Telefonat mit Putin versucht haben, diesen vor der iranischen Gefahr zu warnen. Israel werde sich nötigenfalls zur Wehr setzen, um seine Sicherheitsinteressen zu bewahren.

Putin hatte zuvor mit Saudi-Arabiens König Salman und US-Präsident Trump telefoniert. Beiden bewerteten Friedensinitiativen in Syrien als positiv.

Watergate Redaktion 23.11.2017

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