UNGLAUBLICH: „GEZ“ pfändet Rentnerin ohne Fernsehen/Radio 95 Euro

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Der „Beitragsservice“ in Deutschland kostet viele MILLIONEN MENSCHEN Schlaf, Zeit, Nerven und Geld. Nun wird sogar bei einer Rentnerin „gepfändet“, die weder Fernseher noch Radio hat, berichtet die „Huffington Post“. Die „Firma“ geht immer rigoroser vor. Hier geht es um 95 Euro, teils werden auch ganze Konten in Haft genommen. Sogar Autos werden teils sichergestellt.

Rentnerin: Weder Radio noch einen Fernsehapparat

Die Rentnerin ist dabei rechtlich Opfer einer Umstellung geworden, die 2013 vorgenommen worden war. Seither müssen Sie nicht mehr dafür zahlen, dass die Geräte genutzt werden oder wenigstens im Haushalt stehen, sondern einfach für Ihre Wohnung. Weil der Staat annehmen lässt, dass Sie die Leistungen in Anspruch nehmen. Oder weil es wünschenswert ist, dass Sie sich vom Staat und dessen Sendern beschallen lassen, wie die Entscheidungsträger vielleicht annehmen. Dann allerdings könnten andere Gebühren bzw. Steuern direkt erhoben werden. So soll es wohl noch nach „Service“ aussehen.

Die Rentnerin muss nun 95 Euro zahlen, monatlich, bis ihre Schuld getilgt ist. Sie meint, sie habe ohnehin lange und hart genug gearbeitet. Für das Fernsehgucken habe sie gar keine Zeit. Das kann sich der Staat als „Ausrede“ gar nicht vorstellen. Die Staatsvertreter sitzen ja sogar fast an jedem Tag in irgendeiner Talkshow, die im übrigen auch noch teuer ist. Und werben dort für sich – oder versuchen es zumindest.

Die Rentnerin aber muss einen mächtigen Teil ihrer Rente jetzt zwangsweise berappen. Damit wiederum teilt sie das Schicksal von fast 5 Millionen Menschen, die nach den jüngst verfügbaren Daten Ende 2015 ein Mahn- oder gar Vollstreckungsverfahren über sich ergehen lassen mussten. Und wenn die Menschen nicht zahlen können, gehen die staatlich Beauftragten den Berichten zufolge insofern besonders hart vor, als dass mittlerweile immer mehr Inkassofirmen einen Auftrag erhalten.

Unternehmen also, die Geld damit verdienen, dass sie es oft mittellosen Bürgern abnehmen sollen. Mithilfe von Gerichtsverfahren, Drohbriefen und immer höheren (Schein-)gebühren. Der Beitragsservice in Deutschland bedient sich also dieser rabiaten Methoden und macht sich selbst die Finger nicht schmutzig, meinen Kritiker. Das wiederum hat zur Folge, dass es immer schwieriger wird, über ausstehende Verbindlichkeiten mit der früheren „Einzugszentrale“ noch zu sprechen. Schließlich benötigen die Inkassounternehmen auch ihre Gebühren.

Unter dem Strich steht: Wenn die Politik einen Neustart möchte, dann wäre die steigende Armut in Deutschland sicher ein lohnenswertes Thema. 860.000 Wohnungslose, herausgedrängt aus Wohnungen vom „Jobcenter“ oder Rentner, die mehrere Jahrzehnte gearbeitet haben – und dann 500 Euro Rente beziehen.

Sie müssen damit rechnen, dass die Methoden rabiater und nicht freundlicher werden. Die „GEZ“ steht juristisch mittlerweile auf dem Prüfstand.

=> Lesen Sie hier, was ein Richter des Landgerichts inzwischen unternommen hat. (vgl. http://www.watergate.tv/2017/09/06/gez-tuebinger-richter-wehrt-sich-vor-eugh-millionen-gez-verweigerer-freuen-sich/).

Wir bleiben bei diesem Thema für Sie sehr dicht dran.

Vergleichen Sie auch:

http://www.huffingtonpost.de/2017/11/28/rundfunkgebuehren-renterin-kein-fernseher-rente_n_18670942.html?1511890675#

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