ENTHÜLLT: Die TOTALE ENTEIGNUNG – warum Sie jetzt mit dem Schlimmsten rechnen müssen

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Die Zinsen in Deutschland und in der EURO-ZONE liegen am Boden. Nun liegt eine Analyse vor, nach der beispielsweise jeder 7.(!) Lebensversicherungsvertrag zumindest bald in sich zusammen fallen kann. Die TOTALE ENTEIGNUNG scheint weiterzugehen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat dies in einem bemerkenswerten Vortrag herausgearbeitet und vor wenigen Tagen noch einmal dargestellt (vgl. etwa Berichte im Handelsblatt oder in der FAZ).

Schulden steigen ins Unermessliche

Die dramatischen Daten, die von der BIZ (die selbst nur ein Zusammenschluss der Zentralbanken dieser Welt mit Sitz in Basel ist, aber beispielsweise eine große statistische Abteilung unterhält) kommen, zeigen, dass die Zinsen in den vergangenen gut 30 Jahren kontinuierlich von etwa 4 % für normale Anleihezinsen auf inzwischen unter 0 % gesunken sind. Dabei sind die Zinsen parallel zu den Schulden der Staaten gefallen, während die Staaten sich immer weiter verschuldet haben.

Laut der vorliegenden Statistik (zitiert auch in: Tichys Einblick 12/17, „Warum der Zins nicht wiederkommt“) ist das Schuldenvolumen der wichtigsten Länder insgesamt auf fast 270 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes gestiegen. Dies ist ein Maßstab, der in der Volkswirtschaft oft angewandt wird. Hier geht es darum, dass meistens 80 % bis 100 % des jährlichen BIP als Obergrenze dafür gelten, wie hoch sich Staaten verschulden dürfen, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Noch vor gut 30 Jahren waren die Schulden mit etwa 160 % des jährlichen BIP zwar höher als diese Obergrenze. Aber: Seither sind sie bis auf eine Ausnahmephase zwischen 1993 und 1996 immer weiter geklettert. Inzwischen sind sie mehr als 70 % höher – bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt und damit die jährliche Wirtschaftsleistung – als vor gut 30 Jahren.

Das können Volkswirte nur so interpretieren, dass es kein Zurück gibt. Wenn die Zinsen auf diesem Niveau wieder steigen sollten, dann würden nicht etwa die Kredite zurückgefahren, sondern wegen der hohen Zinslast noch weiter steigen. Der Zusammenhang der vergangenen 30 Jahre verdeutlicht, dass die Niedrigzinspolitik die Schulden massiv nach oben getrieben hat und beweist, warum es daraus kein Entrinnen mehr geben kann.

Drama Lebensversicherungen

Und jetzt wird es bedenklich: Die niedrigen Zinsen haben auch bei den großen Geldinstituten für Löcher gesorgt. Die Lebensversicherer müssen nach Meinung des Bundes der Versicherten darum zittern, überhaupt noch zurückzahlen zu können. Jeder 7. Vertrag soll inzwischen riskant sein. Inzwischen ist folgende Zahl bekanntgeworden: 30 Lebensversicherer von den untersuchten 84 Instituten haben es 2016 nicht mehr geschafft, aus den Geldanlagen hinreichend viel Geld zu verdienen, um die Garantien zu bedienen. Dieser Wert wird sich unserer Einschätzung nach noch deutlich verschlechtern, denn die Lebensversicherer legen das Geld teils an, erhalten es zurück und müssen jetzt zu noch ungünstigeren Konditionen Geld verleihen.

Das Drama wird sich allen vorliegenden Daten nach fortsetzen. Wir sehen an den BIZ-Daten, dass es kein Zurück mehr gibt.

DRAMATISCH: Steigen die Zinsen nie mehr? 30 von 84 Lebensversicherern in Sorge

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