+++ Wird der Brexit noch gekippt – Zugunsten des EU-Superstaates? +++

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Die Meldungen über ein mögliches Scheitern der Brexit Verhandlungen häufen sich in den letzten Wochen auffallend. Es heißt, die britische Regierung wisse nicht, was sie wolle. Zudem herrsche im Land Uneinigkeit über den Brexit. Inzwischen wolle die Mehrheit der Bürger gar nicht mehr aus der EU austreten, so die Medien.

Schottland habe gegen den Brexit gestimmt, ebenso wie Nordirland – Wales stimmte dafür. Irland, so heißt es jetzt, habe London im Griff. Denn Irland habe die Unterstützung der EU, da das Land in der EU verbleibt, jedoch an Großbritannien/Nordirland grenzt. Die Briten müssten sich sehr genau überlegen, was sie zu verlieren hätten: Die Kontrolle über die Einwanderung, was eine Abwanderung von EU-Arbeitskräften bewirken könnte. EU-Regeln loswerden, dadurch aber den freien Zugang zum EU-Binnenmarkt verlieren. Und durch den Austritt aus der Zollunion wieder eine „harte“ Grenze nach Irland bilden.

Jetzt sei aber die nordirische Partei DUP Theresa May in den Rücken gefallen. Während der Verhandlungen mit der EU in Brüssel, weshalb diese abgebrochen werden mussten. Die nordirische Partei werde die voraussichtliche Einigung ablehnen: May wollte EU-Kommissionchef Juncker versichern, dass es zwischen Nordirland und der Republik Irland eine regulatorische Übereinstimmung in Fragen der Zollunion geben werde. Somit gebe es keine Rückkehr zu einer „harten“ Grenze nach Irland, so Mays Angebot.

Der Eklat mit der nordischen Partei soll nun demonstrieren, dass Großbritannien nicht aus der EU austreten, gleichzeitig aber ohne Handelsbarrieren und Grenzen mit der EU weiter verkehren könne. Die Weichen gegen eine „harten“ Brexit seien damit gestellt. Alles laufe darauf hinaus, dass Großbritannien zwar nicht mehr in der Zollunion verbleibt, jedoch für gewisse Handelsfreiheiten künftig bezahlen müsse, damit die „grüne“ Grenze nach Irland fortbestehen könne. Alle Seiten müssten akzeptieren, dass die Grenze nach Irland weiter offen bleibe.

Watergate.tv meint: Großbritannien wird es gut verkraften, für Handelsbeziehungen mit der EU zu bezahlen. Durch den Brexit behält Großbritannien seine historische Sonderstellung und wird somit nicht Teil des Merkel-Macron-EU-Superstaates, sondern bleibt souverän. Ein geschickter Schachzug? Watergate.tv bleibt dran.

Watergate Redaktion 6.12.2017

 

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