+++ Merkels Deal mit Libyen gegen „Sklaverei“ in Afrika +++

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Berichten zufolge sollen sich rund 700.000 ausreisewillige Afrikaner in Libyen aufhalten und darauf warten, nach Europa kommen zu können. Die Migranten werden zunächst in Libyen in Auffanglagern aufgenommen. Bislang sind afrikanische Migranten und Flüchtlinge mit Booten von Schlepperbanden über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Unter dem Druck von Italien und Griechenland wurde die „Mittelmeerroute“ mit der Hilfe von Libyen abgeriegelt.

Heute empfängt die nur noch geschäftsführende Kanzlerin Merkel den libyschen Regierungschef al-Sarradsch mit militärischen Ehren in Berlin. Die Welt schreibt, dass Merkel das lybische Staatsoberhaupt sogar regelmäßig in Berlin empfängt. Denn Libyen sei in der Flüchtlingskrise ein strategisch interessantes Land für Deutschland. Libyen berichtet jetzt von „KZ-ähnlichen“ Zuständen in den Auffanglagern. Andere Medienberichte schreiben sogar von über einer Million Migranten, die nach Europa ausreisen wollen.

Bundeskanzlerin Merkel will die Zustände in dem nordafrikanischen Land nicht mehr länger dulden. Die Rede ist von „Sklaverei“ und „Sklavenhandel“. Migranten könnten ihre Schulden bei Schleppern nicht mehr bezahlen und würden „wie Vieh“ versteigert, heißt es. Die Bilder, die aus Libyen gesendet werden, erzeugen bei den europäischen Staats- und Regierungschefs Empörung. Sie sehen sich jetzt zum Handeln gezwungen. Vergangene Woche fand beim Gipfel der Afrikanischen und Europäischen Union (AU und EU) ein Treffen an der Elfenbeinküste statt.

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron fassten dabei mit Vertretern afrikanischer Staaten und internationaler Organisationen einen Aktionsplan, außerhalb der Tagesordnungspunkte. Dabei wurde beschlossen, Migranten aus Afrika zu „evakuieren“. Unter der Führung von Merkel und Macron sollen demnach Flüchtlinge zunächst in die Länder Niger und Tschad ausgeflogen und dann nach Europa gebracht werden. Für die afrikanischen Migranten ist ein Ansiedlungsprogramm in der Europäischen geplant. Die Bundesregierung will Libyen zudem 120 Millionen Euro zusätzlich als Flüchtlingshilfe zur Verfügung stellen.

Watergate.tv meint: Merkel hat ihren Auftrag, Millionen Migranten aus Afrika nach Europa zu bringen, noch nicht erfüllt. Als nicht mehr regierende Bundeskanzlerin macht sie aber ungebremst mit ihrer Flüchtlingspolitik weiter. Anscheinend kann und will sie in Berlin niemand aufhalten.

Watergate Redaktion 7.12.2017

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