+++ Merkel hat keine Führungsstärke mehr – Schulz verliert Glaubwürdigkeit +++

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Die SPD beschloss beim gestrigen Parteitag in Berlin die Sondierungsgespräche mit der Union über eine mögliche Große Koalition aufzunehmen. Die SPD-Spitze rief dazu auf, ergebnisoffen mit der Union zu diskutieren. Kommenden Mittwoch sollen die Gespräche beginnen und ein Zeitplan für eventuelle Koalitionsverhandlungen beschlossen werden.

Bei der TV-Talkshow „Maybrit Illner“ sagte die SPD-Vizechefin Scheswig, Merkel fehle es an politischer Gestaltungskraft, schreibt der Spiegel. Das Land brauche Führung und die Bürger vermissten jemanden, der ihnen für die nächsten Jahre eine Perspektive gebe. Scheswig zweifle stark daran, ob dies mit Merkel überhaupt noch möglich sei.

Die SPD hat unterdessen bei den Deutschen noch mehr an Glaubwürdigkeit verloren. SPD-Chef Martin Schulz, der nach den Bundestagswahlen eine Große Koalition vehement ablehnte und auch nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche eine Zusammenarbeit mit der Union verneinte, hat jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem. Nahezu 60% der Bürger halten die SPD für nicht mehr glaubwürdig.

Eine neue Große Koalition hätte ein enormes Problem: Kein Mensch will mehr Merkel als Kanzlerin und die SPD hat ihre Glaubwürdigkeit endgültig verloren. Diese Regierungskonstellation hätte keine Chancen auf Erfolg, wurde sie zudem bei den Bundestagswahlen doch eindeutig abgewählt.

Es wird immer deutlicher, auch nach der Ankündigung von Schulz, er wolle Vereinigte Staaten von Europa bis 2025: Merkel und Schulz sollen Deutschland und Europa auf Biegen und Brechen weiter in Richtung EU-Zentralstaat bringen. Können die beiden noch gestoppt werden?

Watergate Redaktion 8.12.2017

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