ENTHÜLLT: Wird Merkel endlich gestürzt? Von einem „Überraschungsnachfolger“?

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Angela Merkel muss weg, sagen viele. Dabei kann es jetzt eine Überraschung geben. Sie schaltete ihren einstigen Konkurrenten Friedrich Merz auf dem Weg zu ihrer Kanzlerschaft aus. Denn Merz galt in der CDU als Mann mit Format und Zukunft. Bis Merkel kam. Kommt er jetzt auf Umwegen wieder zurück? Wird er gar der Nachfolger von Merkel?

Angela Merkel ist heute in einer ähnlichen Situation wie Kohl vor 18 Jahren. Damals hatte Merkel dafür „gesorgt“, dass Kohl als Ehrenvorsitzender der CDU zurückgetreten ist.

Heute kann Merkel von der Macht nicht lassen, obwohl ihre Zeit längst um ist. Sie hat den Bogen überspannt und ist der Meinung, so weiteragieren zu können, wie bisher. Merkel scheint sich, wie Kohl damals, für unantastbar zu halten.

Doch die Deutschen wollen Merkel schon lange nicht mehr. Auch in den eigenen Reihen der Union sind die Kritiker nicht mehr mundtot zu kriegen. So sagte der Kreisvorsitzende der Jungen Union der Welt, er fordere einen Basisaufstand in seiner Partei.

Es ärgert mich, dass gesagt wird, die Bundeskanzlerin sei alternativlos. In einer Partei mit fast 450.000 Mitgliedern muss es Nachfolgemöglichkeiten geben. Niemand ist unersetzbar. Es ist ja kein Halbgott, den wir da zum Parteivorsitzenden wählen, sondern ein Mensch. Ich fände es gut, wenn Friedrich Merz auf Bundesebene wieder mehr anpackt“.

Friedrich Merz, der große Ex-Konkurrent von Merkel, nahm jüngst seine Kritik an der Kanzlerin wieder auf. Nach den gescheiterten Jamaika-Gesprächen kritisierte er sie aufs Schärfste. Merz sagte, „Die Strategie, möglichst alle Wähler auf der anderen Straßenseite ins Koma zu versetzen, dürfte sich erledigt haben.“ Es dürfe nicht mehr egal sein, mit wem man „eine beliebige Regierung zusammenschustert“.

Die CDU müsse jetzt gründlich analysieren, was bei der Bundestagswahl eigentlich passiert sei. Merz halte den Rückzug des FDP-Chef Lindners für nachvollziehbar und richtig. Er galt einst als Hoffnungsträger der CDU. Doch nach dem parteiinternen Machtkampf, den er gegen Merkel verlor, zog er sich aus der Politik zurück.

Dennoch ist Friedrich Merz kein unbeschriebenes Blatt. Er wird für seine Fähigkeiten international geschätzt.

Es lässt aufhorchen, dass der Finanzgigant BlackRock 2016 den ehemaligen CDU-Finanzchef in den Aufsichtsrat holte. Diese Personalbesetzung wird nicht grundlos erfolgt sein. Denn BlackRock hat großen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft, da der Finanzkonzern Anteile in nahezu allen großen deutschen Firmen hält.

Die Deutsche Bank und die Deutschland AG lassen sich schon lange von BlackRock beraten.

=> http://www.watergate.tv/2017/09/14/aufgedeckt-weltbeherrscher-blackrock-einfluesterer-unserer-regierung-es-geht-auch-um-ihre-rente/.

Die Frage nach Merkels Nachfolge wird die Partei bald beschäftigen. Wer hat das Format, ihr Nachfolger zu werden? Wolfgang Schäuble galt einige Zeit als potentieller Kandidat. Doch Schäuble ist zu alt.

Jens Spahn wird unter Spekulanten als möglicher Nachfolger gehandelt, da er beim letzten Bilderberger Treffen eingeladen war. Spahn könnte zwar einen jungen Hoffnungsträger wie Macron oder Kurz abgeben. Doch ob seine bisherige Erfahrung für dieses Amt ausreicht, ist fraglich.

Bliebe Friedrich Merz. Merz war schon von 1998 bis 2000 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Geld kann ihn nicht interessieren. Er hat genug in der freien Wirtschaft verdient. Finanziell hat er also ausgesorgt.

Merz hat ausgesorgt – Martin Schulz wird alimentiert

Ganz im Gegensatz zu Martin Schulz, der seine Diäten aus Steuergeldern der Bürger bezieht. Merz ist zudem Jurist, scharfsinnig und wortgewandt. Er selbst soll sich zu den Vorschlägen, Merkels Nachfolge anzutreten, sehr bedeckt halten. Es ziehe ihn nicht gerade wieder in die Politik zurück, sagte er. Er sei mit seinem Leben zufrieden. Wenn man ihn aber brauche, werde er sich nicht drücken.

Auch der ehemalige Industriepräsident, Hans-Olaf-Henkel, äußerte sich mehrmals kritisch gegenüber Merkel. Merkels Flüchtlingspolitik belaste nicht nur Deutschland, sondern auch die Nachbarländer.

Seit Jahren sei Merkel dabei, den Euro auf Kosten Deutschlands zu retten. Deutsche Sparer müssten mit Negativzinsen für die Rettung ausländischer Banken haften. Merkel habe jetzt endgültig versagt. Nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche brauche Deutschland jetzt einen Friedrich Merz, so Henkel.

Merkel werde sonst der Union nur weiter schaden. Es gebe nur einen, der die entglittenen Projekte jetzt noch retten könne: Friedrich Merz. Die ÖVP in Österreich habe es vorgemacht. Ein neues Gesicht könne eine Partei wieder aufrichten. Doch Merkel und Schulz machten einfach weiter so, wie bisher. Eine Kanzlerin, die mit jedem regieren wolle, nur um an der Macht zu bleiben, sei nicht prinzipientreu.

Doch Merz wird nicht von jedem begeistert als potentieller Merkel-Nachfolger gesehen. Als Aufsichtsratschef der deutschen BlackRock könnte er als Kanzler dem Konzern weitere Deals ermöglichen, durch die der Finanzgigant seinen Einfluss nicht nur in deutscher Wirtschaft und Finanz vermehren, sondern sich auch für die Bundesregierung unentbehrlich machen könnte.

BlackRock hatte schon signalisiert, für die Bundesregierung die Verwaltung einer „obligatorischen“ privaten Altersversorgung übernehmen zu wollen.

Das Personalkarussell in Berlin dreht sich weiter. Es bleibt spannend. Watergate.tv bleibt dran.

Vgl. Welt, http://bit.ly/2j03u9i

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