+++ FDP: MERKEL muss weg – wir können es nur nicht sagen +++ +++

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Erneut meldete sich ein FDP-Funktionär zu Wort und ließ erkennen, Kanzlerin Merkel solle weg. Nachdem zuvor FDP-Chef Lindner durchblicken ließ, dass es mit der Union so nicht weitergehen kann, erklärte nun der Vize der Partei, Kubicki, die Union müsse sich „erneuern“. Er betonte ausdrücklich, dass nicht er es sei, der fordern könne, Merkel müsse weg. Schließlich gehört er der Union nicht an. Nur die Wortwahl ließ bei Beobachtern keinen Zweifel aufkommen, wer mit der Runderneuerung gemeint ist.

Auch erklärte er öffentlich, die Union sei verantwortlich dafür, dass die Jamaika-Verhandlungen gescheitert sind. Kubicki hat unter anderem darauf verwiesen, dass die Kanzlerin der SPD bzw. den aktuellen Verhandlungsteilnehmern verboten hat, Zwischenstände nach außen zu geben. Zudem seien die Verhandlungsgruppen kleiner. Das war bei der Jamaika-Verhandlung noch anders.

FDP wollte kleinere Verhandlungsgruppen

Die FDP hatte im Vorfeld sogar über die Größe der Verhandlungsgruppen der anderen Teilnehmer gelästert. Allerdings verkürzt sie die Aussagen zum Scheitern von Jamaika. Als die Verhandlungen geplatzt waren, erinnerten sich zahlreiche Teilnehmer daran, die FDP habe das Platzen regelrecht herbeigeführt und am entscheidenden Sonntagmorgen bereits angedeutet. In den ersten Reaktionen danach hieß es, der Grünen-Teilnehmer Trittin habe durch seine Plauderei in der Öffentlichkeit Lindner verärgert.

Tatsächlich aber hatte Watergate.TV darüber berichtet, Lindner sei möglicherweise angetreten, um Merkel nun zu stürzen. Genau dies wird offensichtlich aktuell versucht. Ob es dabei lediglich um ein besseres Wahlergebnis bei einer Neuwahl geht? Zweifel scheinen berechtigt. In den Umfragen verliert die FDP gegenüber dem Bundestagswahlergebnis bereits. Wer auch immer Lindner – und Kubicki – leiten sollte: Hier scheint es vehement gegen Merkel zu gehen.

Derweil scheint auch Martin Schulz mit seiner Berliner Karriere am Ende. Die SPD rutschte in Umfragen erstmals unter 20 %. Beobachter vermuten, weil er möglicherweise Merkel doch noch retten möchte.

Watergate.TV Redaktion, 28. Dezember 2017

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