+++ Ehemaliger BND-CHEF: Schlimme Entwicklung: Wir kennen unsere Migranten nicht +++

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Ein früherer Chef des BND, August Hanning, hat nun gesagt, was er von der Flüchtlingskrise hält: Seine schlimmen Erwartungen sind eingetroffen. Hanning hatte vor zwei Jahren deutlich davor gewarnt, es könne zu Anschlägen kommen, wenn es nicht gelinge, den Zustrom besser als bislang zu kontrollieren. Nun ist eingetreten, was er damals prognostiziert hatte.

Die Grenzen sind seiner Meinung nach noch immer offen. Es reicht, wenn jemand angibt, er suche Asyl. Monatlich würden ungefähr 15.000 Migranten bei uns eintreffen, und von einem großen Teil wüssten wir nicht, um wen es sich handelt bzw. ob diese Menschen als Kriminelle oder sogar Terroristen aufgefallen seien.

Dabei ist es seiner Meinung nach sogar grob fahrlässig, Menschen in das Land zu lassen, ohne eine Identitätskontrolle vorzunehmen. Die innere Sicherheit sei gefährdet. Dies wird beispielsweise durch die enorme Anzahl an Anschlägen im Land sowie an den Anschlagsversuchen sichtbar. Die Lage bei uns sei angespannt. Er rechnet sogar damit, in Deutschland würde es in der Zukunft ausgesprochen ungemütlich werden, wenn es nicht gelinge, die „Sicherheitsarchitektur“ zu verbessern, so seine Meinung.

Die Prämie für diejenigen, die Deutschland verlassen, setze seiner Meinung nach die falschen Signale. Immerhin geht es darum, dass diese Menschen nicht ausreisewillig sind, sondern im Gegenteil die Pflicht zur Ausreise hätten. Dies ist also besonders auf lange Sicht eher ein Anreiz für andere, möglicherweise ebenfalls nicht asylberechtigte Menschen, nach Deutschland zu kommen. Schließlich erhielten sie dann Zuschüsse dafür, dass sie das Land verließen. Er hält das Land inzwischen für deutlich konfliktbeladener.

Watergate.TV meint: Frau Dr. Merkel sollte hinhören, wenn ein ehemaliger BND-Chef und Innenstaatssekretär so deutlich warnt. Er ist nicht Parteimitglied der AfD und offenbar kein „Hetzer“ im Sinne von Heiko Maas.

Watergate.TV Redaktion 1.1.2018

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