+++ KOSTEN der Zuwanderung: Schweden arbeiten bald länger +++

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Die Kosten der Zuwanderung sind immens. In Deutschland spricht kaum jemand darüber. In Schweden sind die Scheuklappen nun beseitigt. Die Finanzministerin dort hat verlauten lassen, Ältere müssten nun anders denken. Sie müssen schlicht länger arbeiten.

Die Meldung ging jetzt erst um – allerdings in Österreich, genauer im Wochenblick. In Deutschland wird sie noch kaum aufgegriffen, weil von jeher die Kosten unter den Teppich gekehrt werden, wie Kritiker meinen. Im Einzelnen hat sich in Schweden viel verschoben.

Geburtenzahl steigt

Die Geburtenzahl ist zuletzt deutlich gestiegen, teils wird davon gesprochen, die Zahlen seien explodiert. Gleichzeitig jedoch soll es mehr Ältere geben. Nun ist die Rechnung einfach: Kinder zahlen weder in die Steuer- noch in die Rentenkasse ein. Und Ältere, die nicht mehr arbeiten, zahlen in beide Kassen ebenfalls nicht mehr ein.

Die Finanzministerin nun „verspricht“ den älteren Arbeitnehmern, sie dürften länger als bis zur Renteneintrittsgrenze von 65 Jahren arbeiten. Das ist auch in Deutschland umstritten, da hier die These gilt, die Älteren würden den Jüngeren die Arbeitsplätze gegebenfalls wegnehmen.

Auf der anderen Seite verlassen immer mehr Schweden das Land, wenn sie das Rentenalter erreicht haben. Viele gehen nach dem Bericht des „Wochenblick“ nach Portugal. Ausgerechnet jene, die sich das leisten können. Denn in Portugal werden die Renteneinnahmen durch eine lokale Steuerregelung für Ausländer nicht besteuert.

Dabei wurde auch bekannt, dass die Kommunen in Schweden unter immer größeren Lasten wegen der steigenden Zuwanderungsausgaben leiden. Die gesamte Infrastruktur mit Schulen oder Kindergärten erfordert einen höheren Kapitaleinsatz.

Eine ähnliche Entwicklung dürfte auch in Deutschland einsetzen. Ob die Zuwanderung gewünscht ist oder nicht – die Politik sollte darüber sprechen, meint Watergate.TV.

Watergate.TV Redaktion, 16.1.2018

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