+++ Nur so geht es: Britische Supermarktkette schafft Plastikverpackungen ab +++

Auf Facebook liken

Die britische Supermarktkette Iceland kündigte an, Plastikverpackungen für ihre Produkte abzuschaffen. Dieser Lebensmittelhersteller- und Einzelhändler ist der erste große Lebensmittelproduzent, der auf Plastikverpackungen verzichtet. Innerhalb von fünf Jahren will die Supermarktkette plastikfrei sein.

Anstelle von Plastik sollen Verpackungen verwendet werden, die mittels moderner Technologien hergestellt werden: Verpackungen aus Papier und recyclebaren Papiertüten. Als erstes wurden Plastikstrohhalme aus dem Sortiment verbannt. Der nächste Schritt sind Obstschalen auf Papierbasis, anstatt Styropor. Die Supermarktkette hatte sich zudem freiwillig dazu verpflichtet, regelmäßig über die neuesten Entwicklungen zu berichten.

Der Geschäftsführer von Iceland sagte gegenüber den britischen Medien, es gebe keine Entschuldigung mehr für die Verwendung von Plastikverpackungen, die Unmengen an Plastikmüll, vor allem in den Weltmeeren verursachen. Die Einzelhandelsbranche in Großbritannien kündigte bereits an, nachziehen zu wollen und Plastikverpackungen ebenfalls nach und nach abzuschaffen.

Die Supermarktkette hatte sich von Greenpeace UK über die Umstellung auf recyclebare, natürliche Verpackungen beraten lassen. Greenpeace UK hatte in Großbritannien dazu aufgerufen, dem Beispiel der Supermarktkette Iceland zu folgen: „Es liegt in den Händen von Supermarktketten und Einzelhändlern, die Verantwortung für die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll zu übernehmen. Die Flutwelle von Plastikmüll wird erst dann nachlassen, wenn die Produzenten umdenken“.

Über die Ausmaße der globalen Plastikmüllverschmutzung der Weltmeere berichtete Watergate.tv und stellte dabei den jungen Visionär und Unternehmer Boyan Slat vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Weltmeere von Millionen Tonnen Plastikmüll zu säubern.

http://www.watergate.tv/2017/06/18/unfassbar-eu-regelt-plastikverbrauch-zu-tode-und-ein-junger-mann-zeigt-die-rettung-der-ozeane/

Watergate Redaktion 17.1.2018

Auf Facebook liken