+++ Papst äußert sich auffällig häufig politisch: Angst vor Atomkrieg +++

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Vor seinem Flug von Rom auf seiner Südamerika-Reise sagte Papst Franziskus, er habe wirklich Angst vor einem Atomkrieg. Die Situation zwischen den USA und Nordkorea könnte eskalieren und in einem Atomkonflikt enden. Ein kleiner Zwischenfall würde schon reichen, um einen Krieg auszulösen, sagte der Pontifex.

Die Welt stehe jetzt an der Schwelle zu einem nuklearen Krieg. Daher müssten alle Waffen zerstört und abgerüstet werden. Vor seinem Abflug nach Chile verteilte der Papst Fotos von dem Abwurf einer Atombombe auf das japanische Nagasaki durch die USA im Jahr 1945. Er habe das Foto verteilen lassen, da ein Bild mehr als 1000 Worte aussagten.

Merkwürdig ist, dass es am selben Tag eine Atomwarnung auf Hawaii gab. Mitarbeiter der Hawaii Emergency Management Agency sollen versehentlich einen Raketenalarm ausgelöst haben. Die Worte lauteten: „Drohende ballistische Rakete. Sofort Zuflucht suchen. Das ist keine Übung“. Diesen Text empfingen Hunderttausende Hawaiianer auf ihre Smartphones.

Fernseh- und Radiosendungen wurden mit dieser Ankündigung unterbrochen. Beinahe eine Stunde lang glaubten die Hawaiianer an eine nukleare Katastrophe. Menschen suchten in Panik einen sicheren Ort, Familien verabschiedeten sich voneinander und suchten größtenteils vergeblich nach Schutzräumen. Jeder rechnete mit einem Atomangriff. Ein Mitarbeiter soll bei einem Routinecheck aus Versehen den Knopf „Raketenalarm“ anstatt „Test-Raketenalarm“ gedrückt haben.

Seltsam ist nur, dass dieses Ereignis sehr schnell von allen Titelseiten der Zeitungen und TV-Nachrichten kaum Beachtung fand. Diese an sich schwerwiegende Nachricht wurde beinahe wie ein unwichtiges Randthema behandelt. Diese Tatsache könnte darauf hindeuten, dass hinter der Raketenwarnung weitaus mehr steckt, als die Öffentlichkeit erfahren soll.

In den USA veröffentlichten alle TV-Sender nahezu identische Berichte: Das Chaos auf Hawaii sei durch den Fehler eines einzelnen Angestellten ausgelöst worden, hieß es. Der Vorfall wurde definitiv heruntergespielt. Zudem wird es weder öffentliche Untersuchungen noch Untersuchungsergebnisse der wahren Ursache geben.

Der Raketenalarm wurde schlicht als Unfall abgetan. Es gibt keinen Grund, die offizielle Version der Medien zu glauben. Denn in der Vergangenheit haben die USA immer wieder Provokationen inszeniert und Kriege durch Lügen gerechtfertigt. Hier ist demnach große Skepsis und Misstrauen angebracht.

Watergate Redaktion 18.1.2018

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