Insiderbericht von Vertrautem: CDU sucht nach Merkel-Nachfolger

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Angela Merkel tritt zurück. Was sich Viele wünschen, kann bereits bald geschehen. Dies geht aus einem Insider-Bericht hervor, aus dem wir hier zitieren wollen. Es geht um einen Artikel der „Zeit“.

Ein Gefährte von Merkel habe nun durchblicken lassen, die Regierungszeit von Merkel sei bald vorbei. Dem Bericht ist zu entnehmen, dass es sich um jemanden handelt, der die Kanzlerin seit langem belgleitet. Spekuliert wird darüber, dass dies Peter Altmaier sein könne, der aktuelle Kanzleramtsminister. Auch Gröhe könne dies sein, der Gesundheitsminister. Und sogar Thomas De Maizière, der Innenminister, der bislang zumindest kaum als Rebell aufgefallen sei. Die Kanzlerin ist diesem eigentlich eher vertraulichen Bericht nach fast am Ende.

Methode Merkel: Das Ende

Die Regierungsmethode von Merkel funktioniere nicht mehr. Zudem ist seiner Ansicht nach die avisierte Große Koalition, GroKo, schlechter als es etwa eine Minderheitsregierung der Union wäre. Die Durchwurstelei der Regierung und auch der Union sei dann vorbei. Und: Innerhalb der CDU hat nach diesem Bericht schon die Suche nach einem Nachfolger begonnen.

Dies hatte Watergate.TV mit Blick auf Jens Spahn und die Teilnahme am Treffen der Bilderberger 2017 schon vor Monaten berichtet. Offiziell dar darüber nicht gesprochen werden, weil dies zum Abgesang der Kanzlerin beitragen würde. Dennoch: Ein enger „Vertrauter“ spricht gegenüber den Medien darüber – das hat eigentlich nur zwei mögliche Hintergründe: 1. Es spricht jemand, der diesen Prozess einfach nur beschreibt und ausspricht, was viele sehen und denken. 2. Er möchte den Prozess erst in Gang setzen und befeuert solche Gerüchte.

Tatsächlich haben sich in der Union schon einige Risse aufgetan. Frau Merkels Position ist so geschwächt, dass sie möglicherweise ein Scheitern der GroKo bzw. der Koalitionsverhandlungen politisch nicht überleben würde. Insofern wird auch sie gebannt zum SPD-Parteitag blicken. In den kommenden Tagen jedenfalls wird das Rumoren lauter.

Zudem ist sie aus europäischer Sicht schwer angeschlagen. Der Auftritt von Österreichs Kanzler Kurz in Deutschland vor Tagen gilt als gelungen. Die Schwäche der Merkel-Ära, die Flüchtlingspolitik, ist gnadenlos noch einmal aufgegriffen worden. Sebastian Kurz hatte darauf aufmerksam gemacht, die Politik sei nicht etwa nur aus Sicht der Rechten zu beurteilen. Dies hatten ihm die deutschen Medien aber vorgeworfen. Er machte darauf aufmerksam, die Flüchtlingspolitik sei ein gesellschaftliches Problem und als solches auch zu behandeln. Es ginge nicht nur um die kurzfristige Umverteilung, sondern vor allem darum, die Politik insgesamt zu lösen und eine langfristige Strategie zu entwickeln. Also genau das, was Kanzlerin Merkel seit vielen Jahren nicht mehr macht: Strategische Politik, die solche Probleme anpackt.

Watergate.TV meint: Der „Insider“ hat wahrscheinlich recht. Die Zeit von Merkel ist bald vorbei.

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