+++ Räder in den USA stehen still: Überschuldung – Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums zu Hause +++

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In den USA wird die Schuldenblase irgendwann platzen. Jetzt könnte es so weit sein. Es kam zum „Shutdown“. Wesentliche Ausgaben des Staates wurden eingestellt, da der Bundeshaushalt überschuldet ist. Inzwischen herrscht die Hoffnung, dass sich die Politiker von Demokraten und Republikanern bis zum Montag darauf einigen, die Schuldengrenze nach oben zu verschieben. Allerdings ist dies nicht sicher.

Shutdown – die halbe Katastrophe

Ein solcher Shutdown war zuletzt unter Barack Obama im Jahr 2013 erfolgt und dauerte 16 Tage lang an. Von 1995 bis 1996 gab es einen Shutdown unter Bill Clinton, der 21 Tage lang andauerte. Dabei bleiben etwa die sogenannten zivilen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums zu Hause. Viele andere staatliche Angestellte sind ebenfalls zu Hause geblieben. Dieser Zustand lässt sich für einige Zeit überbrücken, bedeutet aber auf längere Sicht massive Probleme.

Donald Trump hat dies offenbar auch erkannt. Der US-Präsident wollte ursprünglich nach Florida reisen. Diese Reise jedoch sagte er kurzfristig ab und möchte sich möglicherweise in die Verhandlungen zwischen den Parteien einmischen. Ohne Hilfe von Republikanern, jenen, die ihm nicht wohlgesonnen sind, und Demokraten wird sich der Präsident möglicherweise nicht lange halten können.

Beobachter fragen sich mittlerweile, ob die Parteien so zynisch sind, dass die Bevölkerung darunter leiden muss, wenn es Versuche gibt, Trump loszuwerden. Die nationale Sicherheit ist noch nicht in Gefahr. FBI oder NSA, Ärzte in der Army oder wichtige andere Funktionsträger erhalten noch ihr Geld.

Watergate.TV meint: Auch wenn diese Krise überwunden wird – die Schulden der USA werden eines Tages zum Crash führen. Früher oder später.

Watergate.TV Redaktion 20.1.2018

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