+++ Nahles: Am ENDE, bevor es losgeht? ZWEI bedenkliche ANGRIFFE gegen SPD-Frontfrau +++

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Am 22. April soll Andrea Nahles zur Chefin der SPD gewählt werden. So will es wohl der Parteivorstand – auch wenn es Gegenkandidaten gibt. Andrea Nahles ist vor einiger Zeit faktisch einstimmig zur Kandidatin der Parteiführung ernannt worden. Es gibt kaum noch Zweifel, dass die Parteispitze sie auch durchsetzen wird.

Nun hat NAHLES eine erste richtige Schlappe hinnehmen müssen. Sie ist aktuelle Fraktionsvorsitzende, also Chefin, der Bundestagsfrakton. In dieser Funktion ging es um den Vorsitz eines Ausschusses mit der Bezeichnung „Arbeit und Soziales“.

Nahles verliert mit ihrem Kandidatin

Die Chefin schlug offenbar ausdrücklich einen Martin Rosemann aus Baden-Württemberg vor. Sein Gegenkandidat hieß Matthias Bartke und kommt aus Hamburg. Bartke hat in der Fraktionswahl dann gegen den Nahles-Kandidatin gewonnen. Und zwar eindeutig. Innerhalb der Fraktion heißt es, so der „Focus“, Nahles habe damit eine „Klatsche“ bekommen. Es war sogar die Rede von einem „schleichenden Autoritätsverlust“, der allerdings gar nicht so schleichend sein kann, wenn doch die neue Regierung erst gerade im Amt ist. Das geht eher rasend schnell.

Zudem hat Juso-Chef Kühnert der „Rheinischen Post“ mitgeteilt, dass Frau Nahles noch gar nicht sicher die neue Vorsitzende sei. Vielmehr sei das Ergebnis seiner Einschätzung nach offen. Es hinge letztlich davon ab, inwieweit Nahles ein stimmiges Konzept zur Erneuerung der Partei vorlegen könne. Das ist nach Meinung von Kritiker zwar nur seine subjektive Meinung, allerdings gilt es als erstaunlich, dass so offen gegen die Vorsitzende in spe opponiert werden darf.

Angela Nahles ist als künftige Parteivorsitzende offenbar schon jetzt mächtig unter Druck geraten. Sie wird dies nicht so sehen oder zumindest nicht in der Öffentlichkeit kommunizieren – aber kann eine solch machtlose Vorsitzende die nächste Kanzlerkandidatin werden?

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