UNGLAUBLICH: Ärzten bringen Flüchtlinge bis zu 5 mal mehr als Kassenpatienten

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Sind Sie Kassenpatient? Dann wundern Sie sich über Ihre „Behandlung“ nicht. Sie bringen Ärzten in vielen Fällen deutlich weniger Geld als zum Beispiel Flüchtlinge. Flüchtlinge selbst können dies nicht ändern – darum geht es in diesem Beitrag nicht. Es geht um die Frage, wie dieses reiche Land mit seinen normalen Bürgern umgeht. Die Empörung ist groß….

Unglaubliche Details

Der Journalist Michael Klonovsky hatte dies in einem Beitrag zusammengetragen. Zwei Menschen aus der Praxis haben dies bestätigt. Es sind zwei Ärzte, aus verschiedenen Bereichen. Der eine arbeitet einfach als Allgemeinmediziner. Der andere arbeitet in einer Kinderklinik, als Oberarzt. Damit dürften die größten Anwendungen aus der Medizin bereits abgedeckt sein. Die Zeugenaussagen helfen weiter.

Es heißt wortwörtlich: „Es stimmt, dass ein Arzt an einem Flüchtling mehr verdient als an einem Kassenpatienten“. Denn diese werden nicht nach dem sogenannten „Einheitlichen Bewertungsmaßstab“ abgerechnet, sondern nach einem normalen Satz. Dieser Satz richtet sich nach Vorschriften für Sozialhilfeempfänger. Wenn eine Behandlung erfolgen soll – für geduldete oder nicht anerkannte Asylsuchende – muss eine „nicht aufschiebbare Notwendigkeit“ vorliegen. Das aber ist wohl regelmäßig der Fall, heißt es.

Damit aber würden die Ärzte das 3- bis 5-fache dessen abrechnen können, was sie bei Kassenpatienten abrechnen können.

Dabei geht es nicht nur um absolute Notfälle, sondern auch Maßnahme, bei denen es um die – wohl nachhaltige – Sicherung der Gesundheit geht, heißt es. Die möglichen Interpretationen sollen nach Meinung von Praktikern so weit gefasst sein, dass im Grunde genommen annähernd die meisten Leistungen erbracht werden. In Bremen ist es nach Auffassung und Recherche des „Spiegel“ sogar so, dass nahezu sämtliche Leistungen aus der Gesetzlichen erbracht und bezahlt würden.

Das heißt unter dem Strich, dass Menschen, die hier jahrelang in die Kasse einzahlen, vor Ort mit hoher Sicherheit sogar schlechter behandelt werden. Niedergelassene Ärzte etwa sind auch Unternehmer, und niemand kann es ihnen verdenken. Sie müssen ihre Leistungen und die Leistungen ihrer Mitarbeiter mit Umsätzen erst einmal finanzieren. Wenn die Umsätze für eine Gruppe an Patienten deutlich höher sind als die Umsätze für eine andere Gruppe, dürfte sich ein nicht geringer Teil der Ärzteschaft bei der Terminvergabe um jene Gruppe kümmern, die höhere Umsätze bringt. Wer will es ihnen verdenken?

Auch bei der Behandlungsdauer und -intensität dürfte es zumindest in vielen Fällen Unterschiede geben. Ärzte können sich fast frei aussuchen, wieviel Zeit sie einem Patienten geben. Dabei sind die am schlechtesten rentierenden Patienten für kaufmännisch orientierte Ärzte mit hoher Sicherheit weniger lukrativ.

Bei diesem Missverhältnis kommt es für Watergate.TV nicht darauf an, Flüchtlingen die medizinische Versorgung zu missgönnen oder gar verwehren zu lassen. Es geht schlicht um die Frage, wie es zu einem solchen Missverhältnis kommen kann, wer sich darum kümmert und wie lange diese offensichtliche Ungerechtigkeit noch anhält. Die Merkel-Regierung, so unsere Vermutung, wird dieses Thema nicht behandeln.

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