+++ DEUTSCHE Post: Über 1 Milliarden Daten von „Kunden“ an CDU/FDP verkauft +++

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Unfassbar, wie die Deutsche Post mit „Ihren“ Daten umgeht – so jedenfalls Kritiker. Das Unternehmen hat über 1 Milliarde Kundendaten an die CDU sowie die FDP verkauft. Aus Marketinggründen – um Wahlwerbung erfolgreicher zu machen. Dafür haben CDU und FDP demnach, so jedenfalls die „Bild am Sonntag“ viele tausend Euro bezahlt. Die Parteien selbst haben dies inzwischen eingeräumt.

Anonyme Daten

Die Daten selbst sind anonym. Es steht nicht im Datensatz, dass „Hans Meyer“, geboren am usw. unter dieser oder jener Adresse erreichbar ist. Aber die Daten sind aussagekräftig genug, um eine sogenannte „Parteiaffinität“ herzustellen. Ein Beispiel: Villenbesitzer in Hamburg-Blankenese mit diesen und jenen Merkmalen lassen sich mittels eines „Chancenwertes“ der Deutschen Post für diese Parteien clustern.

Was genau wird weitergereicht: Kaufkraft oder Geschlecht, Alter und Bildung, die Wohnungssituation, die Familiensituation, PKW-Daten oder auch das Wohnumfeld. Zudem wird vom Post-Unternehmen noch das Material von Behörden genutzt, diese Daten kauft die Post einfach an. Damit lassen sich die Daten, die zur Verfügung stehen, anreichern und noch zielgenauer einsetzen.

Was genau ist die Kritik? Hier geht es nicht um die marktwirtschaftliche Werbung, die in einem Markt dazugehört und eben auch den Ankauf von Daten ermöglicht, soweit dies von den Betroffenen erlaubt oder nicht verboten ist. Parteien genießen in Deutschland Sonderrechte, weil sie zur Demokratiebildung beitragen sollen. Sie kassieren für ihre Tätigkeit im Wahlkampf auch Geld, wenn die Erfolge hinreichend sind.

Dieses Geld kann nur aus der Staatskasse kommen, also aus Ihren Steuergeldern. Dementsprechend anders ist der Fall, wenn Sie mit Ihren Steuergeldern das unbekannte und nicht kontrollierbare Schnüffeln in Post-Datensätzen auch noch mitfinanzieren. Vielleicht sogar für Parteien, die Sie gar nicht gewählt haben oder unterstützen wollen.

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