Aufgedeckt: So arbeiten die Massenmedien – ZDF räumt LÜGEN im Fall Gaddafi ein

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Eine Sendung vom 5. April im ZDF-Infokanal dokumentiert, wie der Fall Gaddafi einzuschätzen ist. Er dokumentiert die schlimmen Lügen auch in den Massenmedien Deutschlands. Immerhin. Dies ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Nachrichten bei uns in der Regel funktionieren. Daher haben wir den Fall etwas massiver dokumentiert und greifen dabei auf die Informationen des ZDF-Infokanals selbst zurück.

Großbritanniens Unterhaus: Gaddafi wollte zivile Bevölkerung nicht angreifen

Wahrscheinlich kennen die meisten Menschen in Deutschland die Details um Libyen nicht mehr. Sehr kurz und deshalb natürlich nicht vollständig zusammengefasst war Libyen unter Gaddafi lange Zeit ein Freund des Westens. Auch hier ging es um Öl und darum, die Dollar-Herrschaft in der Region zu festigen. Es wird vermutet, dass die USA und Verbündete im Westen gegen Gaddafi vorgingen, als dieser sich aus der westlichen Umklammerung zu lösen versuchte.

Was passierte dann? In Deutschland wurde wie in vielen anderen westlichen Medien berichtet, dass und wie Gaddafi zum Beispiel gegen das eigene Volk vorgehen wollte. Es war die Rede von einem „geplanten Völkermord“. Beweise dafür werden jetzt noch einmal aufgeführt: Ein Massengrab, das damals in den westlichen Medien vorgeführt wurde und sich später als Friedhof von Islam-Gläubigen darstellte. Amnesty International ging in einem anderen Fall der Meldung nach, durch die libysche Armee habe es Massenvergewaltigungen gegeben. Auch dies konnte niemals auch nur im Ansatz nachgewiesen werden.

Schwamm drüber, sagten sich die Medien hier wohl und gingen zur Tagesordnung über. Und auf der war Gaddafi ganz oben gelandet.

Libyen selbst ist damals nach Darstellung des „Freitag“ unter www.freitag.de allerdings – in den westlichen Massenmedien unerwähnt – durch Geheimdienste des Westens quasi unterwandert worden. Es gab zudem Sonderkommandos der Militärs, die damals bereits „oppositionell“ in Libyen arbeiteten. Gruppen des Dschihad wurden unterstützt und ausgebildet, um das Regime zu stürzen.

Der Freitag wiederum behauptet nun, in Libyen habe es an sich keinen Grund zur Revolte gegeben, denn der Sozialstaat hätte funktioniert. Dies lassen wir an dieser Stelle unkommentiert, da sich das nicht widerspruchsfrei prüfen lässt.

Medien: Nachplappern

Die Medien im Westen allerdings haben damals die Meldungen, die angeblich aus Libyen kamen, einfach „nachgeplappert“, heißt es nur. Peter Scholl-Latour gilt als rühmliche Ausnahme, der wiederum zwar als alter weiser Mann galt, aber die besten (Sende-)zeiten schon lange hinter sich hatte.

Nun stellt sich zumindest heraus, dass die damals von den Medien und insbesondere von Nachrichtenfrauen wie Henrietta Slomka verbreiteten Gräuelmeldungen nach heutigen Maßstäben als „Fake News“ gelten müssen. Der Plan, so der „Freitag“, sei nicht etwa gewesen, einfach nur das bösartige Regime zu stürzen, sondern den Kuchen neu zu verteilen, so die Watergate.TV-Wortwahl an dieser Stelle.

Naive Politik? Schönfärberei

Die Politik im Westen war nicht so naiv, wie nun teils dargestellt wird. Die Geheimdienste nicht zu blöd, um sich die Situation vor Ort näher anzusehen. Vielmehr gilt als stichhaltige Hypothese, dass Libyen zugunsten des Westens in drei Teile zerfallen sollte. Dabei sollten – so der Freitag, und dies ist die für Watergate.TV plausible Hypothese – Moslembrüder die Macht übernehmen. Ähnlich willfährig den westlichen Interessen gegenüber wie etwa Tunesien oder Ägypten es geworden sind.

Wie stets wird hier dämonisiert. Dies war im Irak-I-Krieg so, im Irak-II-Krieg (als Hussein den Dollar als Weltleitwährung zumindest für seine Öllieferungen in Frage stellte), in Libyen und nun in Syrien. Die Lage vor Ort ist sicher verworren – nur helfen die Massenmedien in Deutschland, die ZDF-Kommentatoren etwa mit ihren offensichtlich eingefärbten Darstellungen nicht weiter bei der Beurteilung der Situation.

Ist es ein Wunder, dass sogar in Zweifel gezogen wird, der Giftanschlag gegen den russischen Doppelagenten gehe tatsächlich auf Russland, auf Putin zurück? Ist es ein Wunder, dass in Zweifel gezogen wird, dass die Nato und der Westen in der Ukraine nur lautere und friedliche Zwecke verfolgen?

ZDF und Co. mit ihren jetzt selbst aufgedeckten „Fake News“ helfen nicht weiter.

 

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