AUFGEDECKT: Wer REGIERT DEUTSCHLAND tatsächlich?

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Die Massenmedien stellen jetzt einen neuen Chef der „Deutschen Bank“ vor. Doch gehört die deutsche Wirtschaft noch sich selbst? Und hat die „Deutsche Bank“ – fremdgesteuert – auch EINFLUSS auf die MERKEL-REGIERUNG? Fragen, die gerade in diesen Tagen besonders brisant werden.

Denn jetzt geht es auch um die Finanzierung der EU und der Haftungsgemeinschaft, die Macron und Merkel zusammen schmieden. Haften wir als Steuerzahler am Ende für Banken und Konzerne, die wiederum ganz anderen gehören – und die jetzt im Hintergrund dafür sorgen, dass diese Haftungsallianz geschmiedet wird? Ein interessanter Blick hinter die Kulissen der Mächtigen.

Der amerikanische Finanz-Gigant, der deutsche Konzerne kontrolliert und lenkt

Nehmen wir den größten dieser Giganten. BlackRock. Ein Unternehmen, das bei uns kaum ein Mensch kennt. Schon an anderer Stelle berichteten wir davon, dass man diesen 6,3 Billionen Dollar schweren Finanzkonzern und Vermögensberater sogar als einen der großen und heimlichen Beherrscher dieser Welt bezeichnen kann.

BlackRock kontrolliert eben diese Summe -mit minimalen Abweichungen nach oben und unten, je nachdem, wie die Kurse stehen. Neben dieser enormen Kapitalkraft, die von BlackRock kontrolliert wird, verblassen andere Finanz-Riesen wie Goldman Sachs oder JP Morgan.

Spannende Geschichte

Doch sehen wir uns an, was wir in diesem Zusammenhang bereits einmal berichtet haben. Es ist die Geschichte eines Konzerns, den die deutschen Massenmedien im Kern niemals beleuchten.

Wie ist BlackRock zu solcher Finanzmacht gelangt? Der US-Investor hält an nahezu allen großen börsennotierten westlichen Konzernen, Banken, Investmentunternehmen und Goldminen die größten Unternehmensanteile. Auch in fast jedem Land der Erde ist BlackRock größter Investor. So auch in Deutschland. Alleine an den 30 großen Konzernen im Hauptindex Dax hält BlackRock Anteile von rund 60 Milliarden Euro.

Gleichzeitig ist BlackRock ein wichtiger Gläubiger, der Anleihen hält und Kredite vergeben hat. Unternehmen und Staaten haben sich um den Tisch des Geldhauses gescharrt, um hier Geld auszuleihen. Unvorstellbar, dass dies nicht auch mit Forderungen einhergeht. Wie kommt das?

Als Vermögensverwalter verwaltet BlackRock das Geld seiner Kunden von Pensionskassen, Staatsfonds und privaten Anlegern. Die kaufen zum Beispiel dann über BlackRock Anleihen von Staaten auf, weil BlackRock dies einfach so durchführt. Oder sie kaufen Schuldtitel, die BlackRock selbst an den Markt gibt. Etwa sogenannte ETF-Fonds, die auch in Deutschland über „iShares“ vertrieben werden. Dann kaufen die Investoren einen solchen Fonds, der in deutsche Konzerne (zum Beispiel) investiert. Wer hat die Kontrolle aus rechtlicher Sicht? Die Fondsgesellschaft, die als Verwalter einen großen Stimmanteil beherbergt.

Zentralbanken lassen sich von BlackRock beraten

Doch nicht nur Konzerne und Privatanleger vertrauen ihr Geld BlackRock an. Auch über Zentralbanken und Regierungen hat BlackRock Macht. Selbst die US-Notenbank, die Federal Reserve Bank und die Europäische Zentralbank EZB nutzen die Finanzanalysen von BlackRock.

Mario Draghi, Chef der EZB, vertraut den Analysten von BlackRock mehr als den eigenen, heißt es. Beim sogenannten Bankenstresstest 2017 ließ Draghi sich von BlackRock beraten, genau wie beim Anleihekaufprogramm. Zusammen mit den Notenbanken verwaltet BlackRock ein Vermögen von über 15 Billionen US-Dollar.

Weil Regierungen, Zentralbanken, Konzerne und Privatanleger sich von BlackRock beraten und ihr Geld verwalten lassen, machen sie sich vom größten Vermögensverwalter und Finanz-Giganten nicht nur gläsern, sondern auch gefährlich abhängig. Denn bei dem Bankenstresstest der EZB erhielt BlackRock Einblick in sämtliche Bilanzen von Europas Geldhäusern. Gleichzeitig ist BlackRock oftmals größter Anteilseigner bei diesen Finanzinstituten. Es besteht ein massiver Interessenskonflikt.

BlackRock ist auf jeder Seite des fast runden Tisches zu Hause. Anleger, Schuldner, Politiker – sie alle lassen sich von BlackRock in die Karten schauen und benötigen deren Geld, deren Erfahrung und Expertise und erhalten – im Fall von Politikern – natürlich auch Druck.

Großaktionär von 30 Dax Unternehmen

In Deutschland ist BlackRock Anteilseigner zahlreicher Groß-Unternehmen wie Daimler oder Bayer. Die Deutsche Bank und die Deutschland AG lassen sich schon lange von BlackRock beraten. Der Vermögensverwalter spricht also auch entscheidend bei deutschen Konzernen mit. So auch bei dem Münchner Konzern Siemens. BlackRock hält derzeit 6% Unternehmensanteile an Siemens.

Der Unternehmenschef von Siemens, Joe Kaeser, vertritt andere Ansichten als andere Konzernchefs. Sein Credo lautet immer wieder: „Das Business des Business ist nicht Business. Das Business des Business ist es, Werte für die Gesellschaft zu schaffen“. Unternehmen seien also nicht nur da, um Gewinne zu erwirtschaften. Firmen müssten auch einen gesellschaftlichen Mehrwert produzieren.

Seit einiger Zeit schickt BlackRock jeden Januar Briefe an die Unternehmen, an denen der Investor mit Aktien beteiligt ist. Darin schreibt der Unternehmenschef Larry Fink: „Die Gesellschaft verlangt, dass Unternehmen einem sozialen Ziel dienen. Ein Unternehmen, das keinen Sinn dafür hat, wird seine Ziele nicht erreichen. Deswegen ist es mehr denn je unsere Pflicht, dass wir uns einmischen“.

Der „Einflüsterer“ der deutschen Großunternehmen

Dass sich Kaeser und Fink regelmäßig treffen ist kein Geheimnis. Die Aussagen der beiden Konzernchefs ähneln sich auffallend. Gibt BlackRock deutschen Konzernen ihre Geschäftsstrategien und Finanzziele vor? Anzunehmen, denn BlackRock ist der mächtigste Finanz-Konzern der Welt. Wer wollte sich schon mit diesem Unternehmen anlegen? Mehr als wahrscheinlich ist, dass BlackRock die ganze Weltwirtschaft beeinflusst. Regierungen lassen sich von BlackRock beraten. Es scheint, als ob BlackRock tatsächlich die „Welt beherrscht“.

Auch bei der Deutschen Bank soll BlackRock ein entscheidendes Wort mitgeredet haben. Als Ackermann vor einigen Jahren seine Nachfolge regeln wollte, hatte er für sich einen bestimmen Nachfolger auserkoren. Black Rock wollte Anshu Jain. Dieser wurde schließlich Ackermanns Nachfolger.

Selbst bei deutschen Energiekonzernen bestimmt BlackRock mit. So auch bei Eon. Dessen Chef Johannes Teyssen musste vor gut drei Jahren bei BlackRock-Chef Larry Fink in New York persönlich antanzen. Fink wollte scih die Aufspaltung des deutschen Energiekonzerns vom Eon-Chef persönlich „erklären“ lassen. Dennoch besteht BlackRock darauf, dass sein „Engagement“ bei einzelnen Unternehmen nicht willkürlich erfolge, sondern nur aufgrund der mangelnden personellen Kapazitäten. BlackRock will jetzt allerdings seine Mitarbeiter verdoppeln.

Kein Handlungsspielraum, sonst ist der Chefsessel weg

Die neuen, heimlichen Herren der Weltwirtschaft heißen also BlackRock. Der Handlungsrahmen des angestellten Managements wird massiv eingeschränkt. Würden die Chefs der deutschen Konzerne den Interessen von BlackRock zuwider handeln, wäre ihre längste Zeit als Unternehmenschef und Vorstandsvorsitzender vorbei. Die Bedeutung der Verschiebung der Besitzverhältnisse deutscher Konzerne zu wenigen, oft in den USA ansässigen Vermögensverwaltern scheint von der Öffentlichkeit noch nicht erfasst worden zu sein. Denn die Interessen der Großaktionäre liegen rein darin, den Profit zu maximieren und kaum an der Firma oder den Arbeitskräften selbst.

Dabei werden BlackRocks Strategien nicht von Finanzmanagern getroffen, sondern vom dem Finanzanalyse-System Aladdin. Aladdin ist ein Supercomputer, der aus 6.000 Hochleistungsrechnern besteht und als größter „Risikobewertungscomputer“ der Welt gilt. 30.000 Wertanlagen, darunter Pensionsfonds, werden von Aladdin bewertet. Die Zeiten sind vorbei, als sich noch Konzernchefs wie die Krupps, die Porsches oder die Quandts persönlich um die Geschäfte und ihre Mitarbeiter kümmerten. Heute macht dies Aladdin. Denn Aladdin weiß aufgrund seiner Berechnungen, was am besten für das Unternehmen ist.

Die Deutsche Bank also ist wohl keine „Deutsche Bank“. Und MERKEL – wie sehr darf und kann sie eigentlich noch selbst entscheiden?

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