+++ Unfassbar: Politik möchte BÜRGERDATEN zu Geld machen +++

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Ein großer Vorschlag macht eine nur kleine Welle: Die Politik – oder ein Vertreter – möchte Ihre Daten zu Geld machen. Unfassbar eigentlich, oder? Er begreift die Daten, die zum Beispiel Sie abgeben müssen, als „Öl“ und möchte den Staat daran beteiligen, dieses Öl zu schöpfen. Bizarr, angesichts der derzeitigen Diskussion um Datenschutz, meinen wir. Die unfassbare Geschichte…

Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund möchte Geld

Das hat der Hauptgeschäftsführer des sogenannten Deutschen Städte- und Gemeindebundes sich ja fein ausgedacht, so die Kritiker: Der Mann möchte die Daten, wenn auch als anonyme Datensätze, verkaufen. Es ließen sich Einnahmen erzielen, folgert er richtig. Nur: Der Datenschutz spricht an sich ganz und gar gegen diese Vorgehensweise. Niemand von uns hat eingewilligt, dass mit diesen sogenannten Bewegungsdaten (die nicht nur die Bewegung von A nach B meint, sondern Änderungen wie Einkommen, Familienstatus und vielerlei solcher Daten) Geld verdient werden soll.

Die Einwilligung fehlt auf der einen Seite. Zudem aber ist bei weitem nicht sicher, dass diese Daten dann am Ende in den Auswertungen tatsächlich anonym bleiben. Denn die Datenverarbeitung ist inzwischen schon so weit, dass sie aus wenigen dieser Bewegungsdaten sehr wohl Bestandsdaten, also die unumstößlichen Daten über Ihre Person, entwickeln kann. Und dann stehen Sie vollkommen ahnungslos transparent den Käufern Ihrer Daten gegenüber.

Allein schon die Idee scheint abstrus zu sein. Denn die Daten werden dann wiederum von exakt jenen gekauft werden, die am meisten oder wenigstens hinreichend bieten. Also Unternehmen, die Geschäfte machen – von denen Sie gar nicht wissen, woher diese die Daten dann haben könnten. Zudem könnte ja auch Parteien – vielleicht sogar gegen eine Sonderpreis – mit diesen Daten versorgt werden.

Selbst wenn diese Art der Datenverarbeitung nicht käme – der Überwachungsstaat ist schon angesichts solcher Denkweisen nicht mehr weit.

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