AUFGEDECKT: US-Militärschlag gegen Syrien – MACHT DEUTSCHLAND mit?

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Syrien ist jetzt Opfer des nächsten Militärschlags geworden. US-Präsident Trump hat angegriffen. Wie immer bei solchen Einschlägen heißt es aktuell, es sei symbolisch gewesen. Es sei auch nur ein abgegrenzter Fall des Eingriffs gewesen. Jetzt fragt sich, worin der nächste Schritt bestehen wird.

Macht Deutschland mit?

Russland scheint bereits darüber nachzudenken, selbst einzugreifen. Deutsche Beobachter in Russland gehen davon aus, dass es zu einer Reaktion kommen „müsse, so heißt es. Wie wird die Reaktion aussehen?

Es wird angenommen, dass die Russen selbst Waffen zünden.

Nur: Was wird Deutschland machen? Es sind ja nicht einfach nur kleine Militärschläge durch die USA, Frankreich und Großbritannien. Wir erinnern an eine Nachricht, die wir erst vor zwei Tagen veröffentlicht haben. Es ging darum, dass ein US-Zerstörer auf dem Weg nach Syrien war. Und es ging darum, dass Deutschland mitmacht! Lesen Sie selbst noch einmal, was wir vor 2 Tagen publizierten…

Ein US-Kampfgeschwader ist seit heute auf dem Weg ins östliche Mittelmeer. Die Gruppe der Zerstörer besteht aus dem Flugzeugträger USS Harry Truman und sieben Kriegsschiffen mit 6.500 Marinesoldaten. Zudem sollen sich im Mittelmeer drei weitere Zerstörer dem Kampfgeschwader anschließen, berichtet RT Deutsch.

Mit dabei ist ein deutsches Kriegsschiff, die deutsche Verbandsflugabwehrfregatte „Hessen“. Die Hauptaufgabe der Fregatte besteht in der Luftverteidigung, also der Abwehr von Flugzeugen und Raketen. Laut Bundesmarine soll die Fregatte mit sehr leistungsfähigen Radargeräten und weitreichenden Raketen ausgerüstet sein. Der Kapitän der Fregatte, Oliver Pfennig sagte, im „konkreten Fall“ soll das Schiff die Fähigkeiten einer deutschen Luftabwehrfregatte unter Beweis stellen.

RT Deutsch fragte bei der Bundesmarine nach, wie lange die deutsche Fregatte das US-Kampfgeschwader begleiten werde. Die Pressestelle der Bundesmarine gab zur Antwort, die Fregatte werde die US-Strike-Group während der gesamten Atlantiküberquerung bis zur Einfahrt ins Mittelmeer begleiten. Danach werde man entscheiden, wie die „Hessen“ weiterverfahren solle. Auf weitere Anfrage, wie sich die Bundesmarine auf der „Hessen“ im Falle einer Eskalation mit Syrien verhalten werde, gab die Pressestelle zur Antwort, „darüber habe man sich noch keine Gedanken gemacht“.

Jedoch sei die Begleitung der US-Strike-Group keine Routineaktion, sondern stelle eine besondere Situation dar. „Man könne die Begleitung der „Hessen“ durchaus als Highlight bezeichnen“. Sollten die USA Syrien tatsächlich angreifen und als Antwort von russischen Streitkräften angegriffen werden, würde rein formell der NATO-Bündnisfall nicht eintreten. Denn der Bündnisfall der NATO ist nach Artikel 5 explizit auf die USA und Europa begrenzt.

Würde sich jedoch die deutsche Fregatte im Falle einer russischen Vergeltung immer noch im Verband des US-Kampfgeschwaders befinden, könnte man dies als direkten Angriff auf die deutsche Marine interpretieren und dann entsprechend militärisch reagieren. Damit wäre Deutschland mit den USA und den NATO Partnern im Krieg gegen Russland, Syrien und den Iran.

Das Verteidigungsministerium in Berlin soll die Spekulationen, wonach die „Hessen“ wegen des geplanten Militärschlags der USA nach Syrien unterwegs sein soll, zurückgewiesen haben. Die Begleitung des US-Kampf-Geschwaders sei eine „langfristig geplante Übung“ und der Kampfverband werde „planmäßig“ ins Mittelmeer verlegt.

Die Linke im Bundestag forderte die Bundesregierung auf, die Bundeswehr sofort aus dem Konfliktgebiet um Syrien abzuziehen und Trumps Kriegsspiele nicht länger zu unterstützen.

Am 27. April hat Kanzlerin Merkel einen Besuch bei Trump in Washington geplant. Spätestens dort wird sich zeigen, ob sie Deutschland in einen Weltkrieg führen wird.

Watergate Redaktion 12.4.2018

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