+++ Die Hartz IV-Wahrheit: 55,2 % aller Empfänger mit Migrationshintergrund +++

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Die Bundesagentur für Arbeit hat Zahlen an die Öffentlichkeit gebracht, die nachdenklich machen. Jedenfalls einen Teil der Menschen, die sich mit den sozialen Wirklichkeiten beschäftigen. Mehr als die Hälfte, genau 55,2 % aller Empfänger von Hartz IV-Leistungen, haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Was passiert da?

Flüchtlingszuzug

Die Agentur, die sich um die „Vermittlung“ vieler Menschen kümmern soll, hat über eine Sprecherin erklären lassen, dies liege am starken Flüchtlingszuzug der zurückliegenden Jahre. Dies wiederum ist nicht überraschend, widerspricht aber dem, was die damaligen Befürworter erwarteten. Einen starken Impuls für den Arbeitsmarkt.

Im September 2017 ganz konkret waren es die genannten 55,2 %, während noch vier Jahre vorher der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei nur 43 % lag. Nun sind diese Zahlen für sich genommen noch nicht aussagekräftig genug. Die absolute Zahl der Hartz IV-Empfänger sinkt. Dennoch ist der Anteil besorgniserregend hoch.

Zumal beispielsweise die FDP verkündete, sie ginge davon aus, dass die Zahlen und der Anteil noch steigen würde, wenn die Bezüge nun zu anderen Konditionen angeboten würden. Wenn es etwa zu einer Lockerung käme. Dies würde dazu führen, dass die Zahlen bald deutlich klettern würden, heißt es.

Lindner wählte sogar deutlichere Worte: Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass Hartz IV selbst eine Form des diskutierten Grundeinkommens werde und dann etwa ein Clanmitglied libanesischen Banden das Geld zukommen lasse.

Insofern ist die Hartz-IV-Debatte nicht nur brisant für die Armutsbekämpfung in Deutschland, sondern auch in der Migrationspolitik. Dies dürfte nach Einschätzung von Kritikern wiederum besonders bei Linken, bei Grünen und auch in Teilen der SPD deutliche Widersprüche in der Argumentation auslösen…

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