+++ Das Oberhaupt der freien Welt trifft Trump +++

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Watergate Redaktion

Mit Spannung wird heute das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Trump in Washington erwartet. Es wird ein freundschaftliches Treffen erwartet, trotz Trumps Kritik an Merkel, „sie ruiniere Deutschland“ mit Ihrer Flüchtlingspolitik.
Merkel sollte bereits am Montag nach Washington fliegen; wegen eines Schneesturms verschob Trump das Treffen auf den heutigen Freitag. Der Schneesturm und die Verschiebung des Treffens wurden mehrheitlich als bezeichnend für das aktuelle deutsch-amerikanische Verhältnis angesehen.

 
Das Treffen mit der Bundeskanzlerin wird als eins der meist erwarteten des US-Präsidenten erachtet. In den US-Medien hieß es: „Das Oberhaupt der freien Welt trifft Trump“.


Die erste Pressekonferenz wird um 13:20 Uhr in Washington erwartet. Merkel gilt in den USA als geschickte Diplomatin, sie weiß schwierige Situationen zu handeln und gute Ergebnisse zu erreichen. Es wird erwartet, dass Trump und Merkel über die NATO sprechen, Terrorismusbekämpfung und den Konflikt in der Ukraine. Merkel will auch das Thema Transatlantischer Handel aufgreifen. Sie wird von den beiden Firmenchefs von Siemens und BMW begleitet.

 
Merkel betonte im Vorfeld die Wichtigkeit der beidseitigen Beziehungen. Sie hob hervor, dass eine BMW Fabrik in den USA mehr Autos exportieren würde als General Motors und Ford zusammen. Anscheinend hat sie sich gut auf das Treffen vorbereitet. Für Merkel wird es ein Drahtseilakt – die Medien werden genau hinsehen, denn im September stehen die Bundestagswahlen an. Sie sagte im Vorfeld: „Es ist immer besser miteinander zu sprechen als übereinander zu reden.“

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