+++ Bundesumweltministerin gegen Zulassung von Glyphosat +++

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Watergate Redaktion 13.7.2017

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist gegen den Vorschlag der EU-Kommission, Glyphosat in Europa für weitere zehn Jahre zuzulassen. Brüssel ignoriere die katastrophalen Auswirkungen des Pestizids auf Mensch, Tier und Umwelt. Sie betonte, das Umweltministerium habe wiederholt auf die negativen Folgen von Glyphosat für die Biodiversität, den Verlust der biologischen Vielfalt von Pflanzen hingewiesen.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich indes erst kürzlich für die Verlängerung des Einsatzes von Glyphosat eingesetzt. Obwohl zahlreiche unabhängige Studien den Beweis erbracht haben, dass Glyphosat krebserregend ist und Kalifornien seit dem 1.7.2017 das Gift auf die Schwarze Liste der krebserregenden Substanzen gesetzt hat, ist die EU-Kommission bislang nicht von ihrem Vorhaben abgewichen.

Die europäische Chemikalienagentur Echa kam kürzlich zu dem Schluss, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Jedoch deckte ein US-amerikanischer Wissenschaftler auf, dass die Behörde ihre Schlussfolgerung auf Basis einer von Monsanto finanzierten Studie getroffen hat. Bislang hat Echa keine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen gegeben, noch ihre Studien-Quellen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

 

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